Vanmoof Software-Update zu „Touch Unlock“

Vanmoof App Update zum

Heute hat die Vanmoof App zum SmartBike und Electrified S ein lange ersehntes Update erfahren.

Einst beschrieb Vanmoof in der Produktbeschreibung die „Touch Unlock“ Funktion, um das in den Rahmen integrierte und elektronisch angesteuert Schloß zu entriegeln, in der Praxis fand ich das bislang aber leider nicht vor. Um ehrlich zu sein, ich war anfangs schon etwas enttäuscht, dass Vanmoof diese Funktion dann auch nicht mehr erwähnte und das Schloss nur noch über die App, oder ersatzweise über die kleine Fernbedienung, entriegelt werden konnte. Das hatte ich ich mir anders vorgestellt.

Ein Testbericht zu diesem tollen Rad ist in Vorbereitung, ich fahre es seit Mitte Dezember 2016 auf inzwischen nun rund 440km, bei nahezu jedem Wetter, ich bewege es dabei eher sportlich, entgegen dem gedachten Einsatzzweck, aber bei mir „auf dem Land“ ist eben manches anders.

Dazu später einmal mehr, zunächst zurück zur App.

Wie bisher auch, kann das Rahmenschloss weiterhin mit einem Fingertipp auf das Schloss Symbol in der App geöffnet werden, so man die kleine Fernbedienung, die zum Rad gehört, nicht mitnehmen möchte, was ich nicht tue.

Ein kleines Manko war daher, wollte ich bislang das Schloss öffnen, musste ich die App starten und mit einem Fingertipp das Schloss via Bluetooth Verbindung öffnen.

Nun legte Vanmoof nach und bietet endlich die „Touch Unlock“ Funktion an, mittel derer, nun das Schloss auch am Rahmen entriegelt werden, indem man den Finger auf das kleine Display im Oberrohr legt. Man darf hier keinen echten Fingerabdruck Sensor erwarten, so zumindest meine Interpretation dessen. Es wurden keine Fingerabdrücke genommen und gespeichert, ich gehe vielmehr davon aus, dass das Display rein kapazitiven arbeitet, demnach also nur erkennt, ob ein Finger aufgelegt wurde, welcher und von wem auch immer.

Was soll das aber bringen? Da könnte ja jeder das Schloss öffnen?

Das wäre nicht gut und das würde niemand haben wollen, logisch. Es gibt ja diverse Bluetooth Schlösser, wie beispielsweise mein Nike Padlock Bluetooth Vorhängeschloss an einem Spind, es funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Mittels Bluetooth kommuniziert das Schloss verschlüsselt einem Mobiltelefon und dessen darauf laufender App, die mit einem Account zur Verifikation des Benutzers verbunden ist.

Bei Noke geht es über den zentralen Server, dort werden die Schlösser verwaltet, so man mehrere Hat, dort wird aber auch protokolliert, welches Schloss von welchem Benutzer geöffnet und geschlossen wurde, sofern man weitere Benutzer einbindet.

Vanmoof verfolgt hier einen anderen Ansatz, es gibt lediglich einen Bezug zum bei Vanmoof registrierten Fahrrad dort ist die Rahmenummer und die IMEI des Kommunikationsmoduls registriert, welches ebenfalls im Oberrohr des Rahmens unter dem Display verbaut ist.

Das GSM Kommunikationsmodul hat zwar eine Vodafone Mobilfunk Anbindung, benutzt diese aber nur im Falle des Diebstahls, zur Ortung des Fahrrads. Dazu später einmal mehr, wenn das das Rad selbst vorstelle.

Das Kommunikationsmodul enthält auch eine Bluetooth Schnittstelle, mittels derer kommuniziert es mit einem oder mehreren Telefonen, bzw. auch deren Apps darauf. ich verwende zwei Mobiltelefone, beide mit der Vanmoof App ausgestattet und auf jedem ist die App mit meinem Vanmoof Account verbunden.

Nähere ich mich mit einem oder beiden Telefonen dem Fahrrad, verbindet es sich automatisch und zeigt das auch durch ein kurzes Flackern des LED Rücklichts an. Bisher habe ich das Schloss dann über die App entriegelt, nun genügt es, einen Finger auf der Kreis des Displays auf dem Oberrohr zu legen. Die Voraussetzung hierfür ist, hier kommt auch der Gedanke der Sicherheit ins Spiel, dass ich mich mit dem Smartphone nah genug am Fahrrad befinde, sonst könnte jeder beliebige Finger das Schloss öffnen.

Vanmoof App Konfiguration

Den Radius um das Rad kann selbst über die App einstellen, hier gilt es, die für einen persönlich geeignete und sinnvolle Entfernung zu testen und zu speichern, ich habe es zunächst mit einem ersten Ansatz probiert und werde das dann in der Praxis testen.

Die ersten Versuche klappten gut, ich bin sehr damit zufrieden, die Praxis wird zeigen, ob es so bleibt.

Wenn die Firma Vanmoof ihr Produkt „SmartBike“ nennt, dann sollte es auch einige innovative Vorzüge haben. Der Begriff „Smart“ wird recht inflationär in unserer Gesellschaft benutzt, gefühlt ist alles schmort, aber ist das wirklich so? Mir scheint es hier etwas überzogen, aber zumindest hält Vanmoof sein versprechen und entwickelt den Leistungsumfang der Räder weiter, so soll dass ein, damit zeigt man Bestandskunden eine Wertschätzung und konzentriert sich nicht nur auf neue Kunden und neue Produkte.

Die hier beschrieben Funktion gilt übrigens auch für das Vanmoof „Electrified S“, also deren Pedelec, ich habe es jedoch nie gefahren und kann nichts dazu machen, meine Erfahrungen beziehen sich rein auf das „SmartBike“, hier trete ich noch selbst in die Pedale und das mit der 3-Gang Nabenschaltung, so einfach wie möglich.

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