Jahresabschluss 2016, Zielsetzung erreicht

In diesen Tagen wird so mancher Abschluss gemacht, dieser Tradition möchte ich nicht nachstehen. Rein privat tue ich dies schon lange, werte so manches aus, doch öffentlich in einem Blog ist es eine Premiere.

Mein Plan war es, im Jahr 2016 sportlich wieder etwas aktiver zu sein, dennoch aber auch meinen Beruf, meine Familie und Arbeiten an Haus und Garten nicht aus den Augen zu verlieren. Keine leichte Aufgabe, doch sie gelang.

Mein Ziel war es, 3.000km mit Rad zu fahren und 300km zu Laufen, für Wanderungen und meine Tretroller hatte ich keine Zielvorgabe.

Im Winter fahre ich deutlich weniger Rad, aber auch bei Regen fahre ich nicht los, arrangiere mich allenfalls damit, wenn ich bei einer Ausfahrt nass werden, denn verschitzt bin ich ohnehin, da stört der Regen dann nicht mehr so sehr, allenfalls das Spritzwasser von den Reifen.

Wie dem auch sei, im Winter interessiert mich das Laufen mehr, die Einheiten sind kürzer und effektiver, dabei kühlt mein Körper nicht so sehr aus.

Fixie auf Tacx "freier Rolle"

Der Jahresbeginn mit dem Rad fand teilweise mit dem Fixie auf der freien Rolle statt, hier parkt es auf der Rolle im ehemaligen Kinderzimmer vor dem Kleiderschrank. Ich berichtete bereits dazu, es fiel mir nicht leicht, frei auf der Rolle zu fahren, doch inzwischen geht das recht gut, ich konzentriere mich dabei aber auch deutlich auf eine gute Spurhaltung.

Meine Option für wirklich schlechtes Wetter, denn wann immer sinnvoll möglich, bin ich lieber draußen.

Bianchi Zurigo Cyclocross Rennrad

Mein Cyclocrosser brachte mich gut in die Saison, hier im Bild ohne die Steckschutzbleche gezeigt. Das Rad habe ich einmal gebraucht mit sehr hoher Laufleistung gekauft, aber es erfüllt seinen Zweck. Die leicht profilierten 32er Reifen geben mir mehr Sicherheit als die 23er Slicks auf dem Rennrad. Ein recht einfaches Gebrauchsrad, von Speichenbrüchen abgesehen, auch recht zuverlässig. Die Laufräder haben vor meiner Zeit offenbar viel aushalten müssen, während ich das Rad überwiegend auf der Straße fahre, Schlammschlachten liegen mir nicht.

Mein altes Stevens Izoard Rennrad, ich hatte es ebenfalls einst alt und gebraucht gekauft, was für den Einstieg genügen sollte, ersetzte ich im Frühjahr durch ein moderneres Bianchi Carbon Rennrad. Da das Budget sehr beschränkt war, wurde es die einafchste Grundausstattung, aber wenn ich ehrlich bin, für meine Anforderungen genügt es vollkommen. Ich bin kein ambitionierter Rennradler, könnte ein wirklich gutes und teures Rad ganz sicher nicht ausschöpfen. Mir ist es viel wichtiger, Spaß daran zu haben, wenn es mir dann auch noch gefällt, bin ich rundum zufrieden, wie in diesem Fall. Ich bin insbesondere stolz darauf, erstmals eine Ausfahrt von mehr als 100km mit dem Rad gemacht zu haben, mit dem Renner, am Stück und dabei auch noch flott unterwegs. Nun gut, es gab keine Pässe, nur ein moderates Wechselspiel von leichten Hügeln, aber immerhin.

Mehr strebe ich nicht an, es fehlt mir auch an Gelegenheit einen Trainingsplan umzusetzen, den mein Leben besteht nicht aus Sport, er ist lediglich ein kleiner Anteil dessen. Mein Beruf füllt mich gut aus und Schichtarbeit belastet zusätzlich. Familie, Haus und Garten wollen auch gepflegt werden. Wie dem auch sei, ich bleibe dran und habe Spaß an Bewegung.

Für wicklich nasse Strecken hatte ich bisher nur ein 3-Gang Faltrad mit guten Schutzblechen und Schmutzfängern, inzwischen habe ich aber auch ein 3-Gang Transportrad mit Schutzblechen, welches auch für jedes Wetter geeignet ist und mich mit durch den Winter bringen soll, es muss nicht immer ein Rennrad sein.

3.236 Radkilometer wurden es, meine Zielvorgabe von 3.000km habe ich damit leicht übertroffen.

132h und 48min trat ich in die Pedale, 19.510 Höhenmeter wurden erklommen.

 

Trail-Schuh Merrell All Out Terra Ice im Schnee

Gelaufen wurde zum Jahresbeginn auch mehr, zur Jahresmitte hin lief ich kaum noch und fuhr mehr Rad, jetzt zum Jahresende laufe ich wieder mehr. Im letzten Winter legte ich mir wetterfeste Trail Laufschuhe zu, mit GoreTex Membran und Spikes, mit denen konnte ich selbst auf Eisregen gefahrlos laufen, oder wie hier im Bild, auf Schnee. Ich bin mit den Schuhen noch immer sehr zufrieden, trage sie aber nur bei „extremen“ Wetterlagen, für nasses Wetter und matschige Wege habe ich inzwiwschen noch ein Paar Trail Laufschuhe mit GoreTex, aber ohne Spikes, die auch zum Tretrollern sehr geeignet sind.

Wie gesagt, im lief an sich mehr zur Jahresbeginn und jetzt zum Jahresende, der Rest des Jahres galt mehr dem Fahrrad und auch etwas dem Tretroller.

312,5 Laufkilometer wurden es, meine Zielvorgabe von 300km habe ich damit minimal übertroffen, zum Jahresende gab ich mir Mühe, mein Ziel zu erreichen.

35h und 54min lief ich, 2.940 Höhenmeter wurden erklommen.

 

Das Tretrollern kam anfangs in diesem Jahr etwas kurz, ich trennte mich von meinem Kostka Race Renn-Tretroller und so blieb nur noch der Swifty Faltroller übrig, im Spätsommer durch einen Crossroller ergänzt.

Südpfalz-Adventures XH-2 Specia Edition Cross-Roller

Der Roller soll mich wieder mehr auf Waldwege bringen, eingeschränkt taugt er aber auch für Ausfahrten auf Asphalt. Die MTB Reifen laufen auf Asphalt nicht optimal, zudem ist die Tritthöhe mit leicht über 12cm etwas hoch, aber die hat der Swifty Faltroller auch, der Rennroller lag bei etwas 8cm, was die Knie weniger belastet, man setzt aber auch häufiger auf.

304,3 Rollerkilometer wurden es, ein Ziel hatte ich mir nicht gesetzt, aber nach der Rollerpause im Jahr 2015 wollte ich wieder etwas rollern, letztlich auch durch den Crossroller neu angefacht.

 

Für das Jahr 2017 möchte ich meine Ziele gerne ähnlich übernehmen, 3.000 Radkilometer sind wieder geplant, mein Laufpensum möchte ich gerne etwas erhöhen und strebe 350km an. Beim Tretroller bleibe ich offen, aber vielleicht werden es 500km, es wäre schön. Der Roller ist ein gutes Bindeglied zwischen dem Laufen und Radfahren, doch alles braucht seine Zeit und wenn es rein um die Streckenleistung geht, also maximal Kilometer auf Zeit, dann bin ich mit dem Rennrad am besten bedient. Es füllt mich aber nicht aus, ich werden flexibel bleiben und weiterhin bemüht sein, durch den Sport meine anderen Lebensbereiche nicht zu vernachlässigen.

In diesem Sinne auf ein gesundes „Wiederlesen“ im Neuen Jahr 2017.

Bleibt Gesundheit und kommt gut „rüber“, solltet ihr Vorsätze fassen, geht es moderat an, überzieht die Erwartungen nicht, es demotiviert nur, wenn die Ziele nur schwer oder nicht erreichbar sind.

Ich halte nichts von diesen Vorsätzen und messe dem Jahreswechsel keine zu große Bedeutung bei, Kontinuität ich mir wichtiger, so werde ich mich bemühen, mein Leben wie bisher fortzuführen und gesund zu bleiben. Raum für Optimierungen ist immer, keine Frage, also machen wir was daraus, jeder wie gewünscht und möglich.

Alles Gute und herzlichen Dank für die „Klicks“ auf meinen Blog. So langsam arrangiere ich mich mit dem Blog und bemühe mich, ihm eine persönliche Note zu geben. Wenn ihr Anregungen oder Kritik habt, dann lasst es mich bitte wissen, ein Feedback ist immer willkommen.

Mein Themenreigen ist groß und wird es bleiben, manchmal überlege ich gar, auch das eine oder andere gesellschaftliche Thema aufzugreifen, aber verzetteln möchte ich nicht, habe mit dem Laufen, Radfahren und Tretrollern ja schon große Themen. Schauen wir mal…

 

2 thoughts on “Jahresabschluss 2016, Zielsetzung erreicht

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