Mit dem Swifty One Faltroller durch Berlin

Lange aufgeschoben und endlich realisiert, denn mein Swifty One Faltroller wollte schon lange einmal mit nach Berlin, insbesondere auch das Tempelhofer Feld lockte mich, also der stillgelegte Flugplatz im südosten Berlins.

Seit dem Jahr 2010 sind weite Teile des ehemaligen Flugplatzes für die Öffentlichkeit freigegeben, als Tempelhofer Park.

Nun denn, ich hatte den Besuch schon lange geplant, konnte ihn bisher aber nicht realisieren. Gelegentlich bin ich beruflich unterwegs und manchmal nehme ich, wenn es sinnvoll erscheint, auch mein Brompton Faltrad oder eben auch mal den Swifty One Faltroller mit. Sind die Entfernungen zwischen dem Bahnhof und dem Geschäftsort oder Hotel zu kurz, lohnt die Mitnahme nicht, ebenso bei einem zu engen Terminplan nicht.

Nun hatte ich Anfang Oktober einen Termin in Berlin und konnte mir dort auch etwas persönlichen Freiraum einrichten, so war schnell der Plan gefasst, bei diesem Aufenthalt in Berlin auch das Tempelhofer Feld zu besuchen. Das Medium war noch offen, favorisiert hatte ich den Swifty One Faltroller, bei schlechtem Wetter, bot sich aber eher das Brompton Faltrad an, wegen der Schutzbleche und Schmutzfänger, damit ist es auch für nasse Strecken gut geeignet.

Inzwischen war das Wetter deutlich abgekühlt, windiger und naß, in Summe also recht ungemütlich. Wie ärgerlich, jetzt wo ich so kurz davor stand, mein Vorhaben umzusetzen. Ich beobachtete den Berliner Wetterbericht intensiv und 2 Tage vor der Reise wandte sich die Prognose zum freundlichen bis sonnigen Wetter hin, ich entschied mich also für den Roller. Nun musste ich das Gepäck entsprechend anpassen, denn einen Gepäckträger hat der Roller natürlich nicht und so benutzte ich meinen Rucksack-Trolley, er bot genug Platz für Wäsche, Laptop, Helm und Sportkleidung.

Na dann mal los, ich hatte alles gepackt, auch an einen kleinen Rucksack hatte ich gedacht, für die Rollertour. Denn Roller gefaltet in der einen Hand, den Koffertrolley in der anderen, fand ich mich am Morgen auf dem Bahnhof Grünberg in Oberhessen ein.

Swifty One bei Abreise am Bahnhof Grünberg

Swifty One und Köfferchen warten reisebereit auf die erwartete Bahn

Es war nach einer verregneten Nacht recht kühl, der Gegenzug auf der eingleisigen Strecke nach Fulda in Osthessen stand schon bereit und wenig später kam auch schon mein Zug in Richtung Fulda, zum ICE Bahnhof.

Swifty One bei Abreise am Bahnhof Grünberg

Bahnhof Grünberg, der Schienenbus nach Fulda zum ICE Bahnhof kommt

An sich fährt die HLB auf der Strecke die gelb-roten Schienenbusse, der blau-weisse war erkennbar ein Ersatzfahrzeug, vom Typ identisch, in der Ausstattung aber recht unterschiedlich, denn er hatte nur wenige Gepäckablagen über den Sitzen, immer nur einzelne in weiten Abständen, während die anderen Züge durchgängige Gepäckablagen über den Sitzen haben.

Swifty One in der Gepäckablage eines HLB Schienenbusses

Der Swifty One findet auch auf kleinen Gepäckablagen der Bahn Platz

Sieht ja irgendwie mickrig aus, die einzelnen und kleinen Ablagen, aber für einen Swifty Faltroller genügt die Größe vollkommen.

Ich tuckerte nun durch den Vogelsberg nach Fulda zum ICE Bahnhof, die Fahrt nach Fulda wurde zunehmend regnerischer und ich zweifelte doch sehr daran, ob die Mitnahme des Swifty One so sinnvoll war, wenn es dann doch regnet. Der Wetterbericht für Berlin blieb bei einem freundlichen Wetter bis knapp 20 Grad und sonnig ich durfte also gespannt sein.

Nach rund 75min Fahrt kam ich in Fulda an, hatte hier die obligatorischen 45min Aufenthalt, es sind eigentlich immer 45min, egal wohin ich mit der Bahn reise, seltsam. Einen kleinen Mittagssnack hatte ich beim Bäcker eingekauft, damit ich später im Zug etwas zu Essen habe, denn ich Berlin habe ich einen straffen Zeitplan und will ja auch ausgiebig rollern, Essen ist da nicht mehr vorgesehen.

Der ICE nach Berlin war gut gefüllt, so war ich froh, einen Platz reserviert zu haben. Leider war das Abteil schon gut mit Mitreisenden und Koffern gefüllt, so brachte ich zwar noch mein Köfferchen unter, den Roller jedoch nicht mehr, auch nicht nach einer effizienteren Anordnung der bereits vorhandenen Koffer. Nun gut, ärgerlich, also ging ich in den benachbarten Großraumwagen, um den Roller dort in eine Kofferablage zu packen, doch auch hier war alles belegt. Nun schaute ich mich in den benachbarten Abteilen um, im Schwerbehinderten Abteil wurde ich dann fündig, es war kaum belegt und hatte auf den Kofferablagen auch noch viel Platz. Die Reisenden im Anteil hatten nichts dagegen, dass ich den Roller hier deponierte, mir war lediglich etwas unwohl dabei, ihn nicht mehr im Blick zu haben, also Diebstahl abzuwenden. An den Gepäckablage sah ich keine Möglichkeit, den Roller mit einem Kabelschloss zu sichern, ich setze also auf Vertrauen.

Von meinem Platz aus, ein paar Abteile weiter, konnte ich den Gang vor den Abteilen einsehen und so schaute ich hier auch immer mit gestrecktem Hals, wenn dort jemand unterwegs war und insbesondere in den Bahnhöfen beim Ein- und Ausstieg der Fahrgäste. Mein Mißtrauen war unbegründet, meinem Swifty ist nichts geschehen. Einige Bahnhof weiter, ich glaube es war Braunschweig, leerte sich mein Abteil etwas, so konnte ich den Roller zu mir holen.

In Berlin Spandau und Berlin Hauptbahnhof stiegen fast alle weiteren Reisenden aus, ich fuhr bis zur Endstation, also Berlin Ostbahnhof. Nun alleine im Abteil, fotografierte ich meinen Swifty auf der Gepäckablage des ICE 1

Swifty One mit Trolley auf der Gepäckablage eines ICE 1 der Bahn

Swifty One Faltroller und Koffertrolley auf der Gepäckablage im ICE 1

Swifty One mit Trolley auf der Gepäckablage eines ICE 1 der Bahn

Swifty One Faltroller und Koffertrolley auf der Gepäckablage im ICE 1

Ihr sehr, er passt wunderbar in einen ICE, wo bisher eine Fahrradmitnahme ja leider nicht möglich ist, mit dem 4er ICE soll diese dann möglich sein.

Hinsichtlich des anfangs stark belegten Abteils fehlten mir ungefähr 10cm Länge auf der Ablage, ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, der Swifty scheiterte knapp. Mit dem Brompton Faltrad wäre mir das nicht passiert, es faltet noch kompakter, ist aber auch deutlich schwerer und „dicker“.

In Berlin angekommen, holte ich den Helm aus dem Koffer und schnallte mir den Koffer als Rucksack auf den Rücken, um frei rollern zu können.

Auf die Lenkertasche am Roller hatte ich verzichtet, ich bekam sie nicht mehr mit in den Koffer, so wählte ich ersatzweise einen kleinen Rucksack, um etwas Wasser und Verpflegung auf dem Roller mitnehmen zu können. Den nun freien Rixen&Kaul Trägerblock der Lenkertasche am Lenker nutzte ich als Fuß für meine alte Garmin Virb Kamera, so konnte ich unterwegs Videos aufzeichnen.

Da ich nun aber auch nicht so wirklich ortskundig in Berlin bin, war noch eine Navigation erforderlich, ich entschied mich hier für die BikeCitizens App auf dem Telefon und befestigte dieses mit dem zugehörigen Finn Silikon-Spannband am Lenker.

Finn Smartphone Halter von Bikecitizens

Finn, die ultimative Smartphone Befestigung am Lenker, einfach und genial

Über Finn hatte ich schon berichtet, man kann damit fast alle Telefone sicher und stoßgeschützt am Lenker befestigen, ich befestigte damit mein altes iPhone 4S am Lenker.

Finn Smartphone Halter von Bikecitizens am Lenker

Smartphone Befestigung mittels „Finn“ Silikonband am Lenker, exemplarisch am Faltrad

Dieses Bild hier entstand mit meinem Brompton Faltrad, denn ich hatte leider vergessen, die technische Ausstattung am Lenker des Swifty zu fotografieren, im Normalbetrieb ist hier nämlich nichts zu finden, es gibt nur einen Bremsgriff und eine Klingel, mehr nicht.

Ungefähr so sah es also am Lenker meines Rollers aus, ich startete die BikeCityzens App auf dem Telefon und liess mich die knapp 3,5km lange Strecke vom Ostbahnhof zum Hotel im Stadtteil Kreuzberg lotsen. Ich konnte und habe der App quasi blind vertraut, nicht darüber nachgedacht, ob die Strecke sinnvoll ist, die Präferenzen der Routenwahl hatte ich natürlich zuvor entsprechend gewählt.

img_0980

An einem Kanal zwischen dem Ostbahnhof und Kreuzberg der Blick auf den Fernsehturm Alexanderplatz

Unterwegs auf der Strecke durch die Stadt entstand dann noch dieses Bild, mit dem Fernsehturm am Alexanderplatz.

Ich kam gut am Hotel an, checkte ein, deponierte den Koffer auf dem Zimmer, zog mir die beim Sport favorisierten Synthetik Kleidung an, Helm auf, Sportbrille zum Schutz der Augen vor Fahrtwind, eine Flasche Wasser in den kleinen Rucksack und so ging es dann auch gleich weiter.

Bis zum Termin am Abend war noch allerhand Zeit, so wollte ich den überwiegend sonnigen Nachmittag für eine Rollertour nutzen, runter zum Tempelhofer Feld und vielleicht auch etwas mehr. Ich musste dies nicht alleine umsetzen, denn ein Bekannter, der auch sehr ortskundig ist, bot mir seine Begleitung an, die ich gerne annahm. Wir waren am Rathaus Neukölln verabredete, so liess ich mich von der BikeCitizens App dorthin lotsen, begrüßte den Bekannten, der mich schon erwartet und dann ging es auch los, wir wollten keine Zeit verlieren.

Meine Begleitung lotste mich flott über diverse Radwege und Fußwege durch die Stadt zum Tempelhofer Feld und da war ich nun endlich war es geschafft, was ich schon so lange geplant hatte, zudem mit meinem eigenen Roller. Im Falle des Regens und der bei mir fehlenden Schutzbleche hätte meine Begleitung mir auch einen seiner Roller geliehen, nachdem mein Swifty aber schon einige Reisen hinter sich gebracht hatte, wollte ich ihn auch hier rollern. Eigentlich hätte ich auch für den Folgetag noch mein Brompton mitnehmen müssen, dann käme es auch mal auf das Rollfeld, aber das geht natürlich nicht. Um es vorweg zu nehmen, ich war am Folgetage, um die Wartezeit auf die Bahn zu überbrücken, mit einem Bahn „Call-a-Bike“ Mietrad noch einmal kurz auf dem Tempelhofer Feld, schnell vom Ostbahnhof runter zum Feld, eine Runde gedreht und wieder rauf.

Tempekhofer Feld (Berlin) Schautafel zur Übersicht des Geländes

Eine der Orientierungstafeln auf dem Tempelhofer Feld

Am Tempelhofer Feld angekommen erfuhr ich zunächst etwas über dessen Geschichte, die bewegt, vielfältig und auch historisch ist, bis hin zur legendären Luftbrücke nach dem 2. Weltkrieg.

Die Dimension innerhalb der Stadt ist schon beachtlich, die Bilder können das leider nicht, in Folge der fehlenden räumlichen Tiefe, realistisch darstellen, ich empfand ein irgendwie bewegendes Gefühl, nur hier zu stehen. Ich finde es höchst begrüßenswert, dass der Senat, nach vielen Verhandlungen, dieses Gelände der Bevölkerung öffnet, so gibt es hier Radler, Tretroller, Skater, Windsurfer, Segway, Grillen und vieles andere, hier kommen alle zusammen und haben genug Platz dafür.

Berlin, Tempelhofer Feld, Startbahn/Landebahn

Blick auf eine der Rollbahnen

img_1014

Eine der Versorgung- und Kontrollstraße in Richtung Flughafengebäude

img_0994

Eine der Rollbahnen auf dem Tempelhofer Feld

img_1004

Eine der Rollbahnen auf dem Tempelhofer Feld

img_0989

Blick diagonal über des Tempelhofer Feld, im Hintergrund das Flughafengebäude

img_1010

Kleiner Teil des Flughafen Gebäudes Berlin Tempelhof

img_1003

Radar-Turm neben dem Flughafengebäude Tempelhof, dahinter der Fernsehturm Alexanderplatz

Was für Bedingungen, ein ideales Freizeitgeländer für viele Aktivitäten, ich sah hier auch einige Jogger. Steigung gibt es kaum, die Höhenunterschiede in der Ausdehnung des Geländes sind nur gering, jedoch ist der Wind auf diesem offenen Flugfeld spürbar, es kommt hierbei auf die Richtung an. Dreht man Runden auf dem Gelände, hat man den Wind natürlich drehend von allen Seiten. Dennoch, in wünschte, solche Trainingsbedingungen zu haben, ein solches Gelände, auf dem ich Runden drehen kann, die nicht zu klein und damit langweilig sind, sie aber dennoch gut vergleichen kann.

Nun ja, wir umrundeten den Flugplatz einmal und hatten dann die Option weitere Runden zu drehen, um die Zeit zu nutzen, oder eben die Stadt zu erkunden. Da meine Begleitung sehr ortskundig ist, nahm ich letztes Angebot sehr gerne an und folgte ihm wie ein Schatten durch die Stadt.

Wir rollerten durch Kreuzberg diagonal hinauf in Richtung Brandenburger Tor, dort angekommen ging es dann durch Tiergarten und an der Siegessäule vorbei noch etwas weiter in Richtung Charlottenburg, wo ich mich sonst eher in Berlin bewege und vertrauter bin. Am Hansaviertel schwenkten wir dann zur Spree ein und folgten dem Kanal.

Hier ging meiner Begleitung dann leider die Luft aus, also nicht wörtlich, sondern natürlich am Reifen, denn das 12″ Hinterrad war platt. Schade, denn wir hatten beide keine Luftpumpe dabei, zudem hätten wir Werkzeug und einen Ersatzschlauch benötigt. Ein Schlauchwechsel ist hier nicht so einfach wie beim Rennrad mit Schnellspannern und einem nicht so fest sitzenden Reifen.

Es half nichts, also wurde von nun an geschoben. Knapp 20km legten wir bis jetzt rollernd zurück, es war ein schöner Tag, wir plauderten viel, warum nicht also noch einen langen Spaziergang machen, wir sahen keinen Grund, Bus oder Bahn für den Rückweg zu nutzen.

Der Spree folgten wir bis zur Höhe des Deutschen Bundestages, gingen dann hinter zum Bundestag und weiter zurück zum Brandenburger Tor. Hier schlugen wir dann einen leicht versetzten Weg zurück über den Volkspark Hasenheide nach Neukölln ein, um auch noch andere Straßenzüge anzuschauen.

Zu Fuss waren wir nun deutlich langsamer als zuvor rollernd, die Dunkelheit brach über uns herein und so konnte ich die im Helm integrierte Beleuchtung vorne und hinten sinnvoll aktivieren, um einerseits gesehen zu werden, andererseits aber auch abseits der Straßenlaternen den Weg erkennen zu können.

Ich gehe an dieser Stelle nicht näher auf den Helm ein, in Kürze werde in hier ausführlich dazu berichten, um welchen Helm es sich handelt, wie er sich trägt und welchen Nutzen die integrierte Beleuchtung hat.

Meine Begleitung fand ihn sehr interessant, um das einmal vorweg zu nehmen, der Nutzen in dieser Situation und gerade auch beim rollern lag klar auf der Hand, da genügt der Helm vollkommen und es bedarf nicht zwingend einer zusätzlichen Beleuchtung.

Nun gut, wir kamen dann nach rund 4 1/2 Stunden wieder in Neukölln an, knapp 35km hatten wir zurückgelegt, etwa 15 davon leider schiebend. Dennoch, es war ein toller Tag, angenehme Gespräche und ich war voll von Eindrücken, was ich in den letzten Stunden alles gesehen habe.

Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, auch wenn ich hier in meiner Heimat ungern durch Städte rollere und es auch quasi niemals tue, doch in Berlin erschien es mir fast besser als Radfahren.

Wir hatten leider starken Zeitverzug und ich kam nach unserer Verabschiedung bei Dunkelheit im Hotel an, machte mich schnell frisch und eilt dann zu meinem Termin.

img_0987

Mein Swifty One im Hotel an der Zimmerwand, sauber und platzsparend gefaltet.

Mein Roller stand im Hotel neben dem Bett, die Reifen reflektieren durch das Blitzlicht leider stark, anders war die Aufnahme in dem recht dunklen Zimmer aber nicht möglich.

Am nächsten Morgen startet ich mit einem guten Frühstück und rollerte dann zum Ostbahnhof zurück, hier habe ich den Roller und den Koffer im Bahn Schließfach deponiert, um dann noch den anstehenden Termin ohne großes Gepäck abzuwickeln.

img_1022

Der Swifty One Faltroller und ein IATA tauglicher Koffertrolley in einem großen Schließfach der Bahn auf dem Berliner Ostbahnhof

Der Roller passt sehr gut in diese Schließfächer, mein Brompton Faltrad noch sehr viel besser. Beides ist mir sehr wichtig, denn ich möchte auf Reisen meine „Fahrzeuge“ auch einmal sicher deponieren können, wenn ich sie nicht benötige.

In Berlin am Ostbahnhof verlange die Bahn 5€/Tag für ein großes Schließfach, regional bei mir in Fulda sind es 3,50€/Tag, beides ist in Ordnung.

Meinen Termin habe ich gut hinter mich gebracht, etwas schneller als erwartet, so hatte ich bis zur Abfahrt des gebuchtes Zuges noch allerhand Zeit. Eine Aufhebung der Zugbindung und Umbuchung auf einen früheren Zug erschien unwirtschaftlich, so nutzte ich die verbleibende Zeit für eine kleine Tour mit einem Mietrad der Bahn, einem „Call-a-Bike„, aber das ist dann ein anderes Thema, vielleicht ein weiterer Beitrag, zu den Eindrücken mit Call-Bike.

Nun gut, pünktlich zur Abfahrt meines Zuges zurück am Ostbahnhof, stärkte ich mich für die lange Rückfahrt noch mit einem kleinen Imbiss, holte meinen Koffer und den Swifty Roller aus dem Schließfach und suchen den Bahnsteig zur Abfahrt auf.

img_1026

Antritt der Heimreise am Berliner Ostbahnhof

Der ICE 1 zurück nach Fulda kam bald und war natürlich noch leer, denn er beginnt hier seine Fahrt. Ich hatte ohnehin einen Platz reserviertem Abteil, so wie ich es schätze, zudem noch freie Platzwahl für mein Gepäck.

img_1032

Swifty One Faltroller und Koffer finden wieder auf der Gepäckablage des ICE 1 Platz

So ging es dann zurück nach Fulda, auch hier erwartete mich schon der Schienenbus für die Rückfahrt nach Grünberg, ich hatte jedoch noch eine Wartezeit von etwa 40min, konnte aber schon im Zug sitzen. Hier hatte ich nun auch wieder die gewohnten Fahrzeuge  der HLB mit durchgängigen Gepäckablagen, aber der Schienenbus war ohnehin noch leer, ich hatte also reichlich Platz für mein überschaubares Gepäck.

img_1034

Der Swifty One Faltroller auf der Gepäckablage eines Diesel-Schienenbusses

Übrigens, dieses Bild zeigt auch die beiden Kabelbinder um den Trägerblock für die Lenkertasche, hier hatte ich die Kamerahalterung für die alte und etwas sperrige Garmin Virb befestigt.

So endeten dann am späten Abend mit meiner Ankunft in Grünberg zwei ereignisreiche Tage, ich hatte sie sehr genossen. Ich bin nun auch um eine Erfahrung reicher, Berlin und die Umgebung verdient es ausgiebiger berollert zu werden, ich werde also später einmal einen rein privaten Termin planen und eine schöne Tour machen.

Dies dann dazu, vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und das Interesse an meinen Beiträgen.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s