Formbelt Laufgürtel

Bisher setzten ich zum Laufen eine ganz einfache Bauchtasche der 10,- EUR Klasse vom Supermarkt ein. Dazu gehörten 4 kleine Trinkflaschen, die aber auch immer gerne mal aus den Halteschlaufen flutschten. Inzwischen hat sich mein Laufpensum, zu Gunsten des Radsports, deutlich verringert, ich benötige zum Laufen demnach meistens kein Wasser, laufe gewöhnlich etwa 5-6km.

Ich schaute mich nach Alternativen um und kam auf den „Formbelt„, der aktuell für etwa 17,- EUR bei Amazon haben ist. die Größe L sollte für mich passen.

Nach dem Erhalt der Lieferung war ich angenehm überrascht, der schlauchähnliche Gürtel fühlt sich gut und wertig an, er ist elastisch, aber nicht lappig. Flach aufgelegt misst der Gürtel der Größe L in der Breite 42cm, 9cm hoch ist.

 

Hier im Bild ist auch der mitgelieferte Beutel zu seien, er ist dafür gedacht, ein Smartphone, Geld oder Papiere für Feuchtigkeit zu schützen, es ist ein einfacher verschließbarer Folienbeutel.

Mein bisherige Laufgürtel hat nur eine sehr kleine Tasche, sie reichte gerade einmal für die Schlüssel, gelegentlich muss auch der Autoschlüssel mit hinein, sowie ein winziges ganz einfaches Mobiltelefon, um für den Notfall ausgestattet zu sein.

Zunehmen stärker wurde der Wunsch, auch ein Smartphone mitnehmen zu können, doch leider sind diese Geräte deutlich größer und schwerer.

Wie gesagt, so kam ich zum Formbelt.

Was darf man sich unter dem Formbelt vorstellen?

Der Formbelt ist sozusagen „endlos“ gefertig, aber nicht nahtlos. wie das nachfolgende Bild zeigt:

Form-Belt Laufgürtel

vorne die beiden Einstecköffnungen für ein Telefon, hinten eine Einstecköffnung für Schlüssel oder anderes

Einfach gesagt darf man sich einen Polyester/Elasthan Schlauch vorstellen, dessen Enden mit einer Naht vernäht wurden, wodurch ein Ring entsteht. Damit wird klar, man legt den Formbelt nicht an, mein steigt hineit und zieht ihn sich nach oben über die Taille.

Dort sitzt der Formbelt dann optimal, so man die richtige Größe gewählt hat. Die Elastizität wird mit bis zu 30% Dehnung angegeben, was ich durchaus bestätigen kann.

Damit komme ich zum eigentlich Nutzen, der der Schlauch dient nicht als Bauchbinde, er sollte einen Nutzen haben, Kleinteile sicher am Körper zu fixieren.

Das iPhone 6 passt wunderbar in den Schlauch, hinsichtlich der Größe, solten auch etwas größere Geräte problemlos Platz finden, schon deshalb, weil der Formbelt Schlauch sehr elastisch sein, wovon meiner 6er iPhone jedoch keinen Gebrauch macht und sich gut integriert. Es trägt kaum auf und sitzt sicher, die Folientüte schütz es vor Feuchtigkeit.

Da es keinen Reissverschluss, Klettverschluss oder anderes gibt, lediglich vorne am Bauch rechts und links ein kleines Loch, bzw. Eingriff, an der Innenseite des Formbelt, schiebt man hier das Telefon oder andere Dinge ein, wie beispielsweise noch einen Müsliriegel. Für sperrige Dinge wie ein Smartphone ist das etwas fummelig, aber das Gerät soll ja auch sicher befestigt sein, beim Lauf nicht auf den Boden fallen.

Ohne weiteres ist das Smartphone damit nicht mehr bedienbar, aber das möchte ich auch nicht, habe es nur dabei, denn meine Laufaufzeichnung macht die Suunto Uhr und auf dem Fahrrad, insbesondere dem Fixie, starte ich auf dem Smartphone die Aufzeichnung und stecke es weg. Lediglich für ein Foto hole ich es mal heraus, dazu muss ich es dann aber natürlich auch aus dem Folienbeutel auspacken.

Hinten links am Rücken, im Bild oben rechts, befindet sich ein weiteres Loch, bzw. Eingriff, er ist für Schlüssel vorgesehen, denn diese möchte man ja nicht am Smartphone kratzen lassen. An sich ist die Position des Eingriffs fast egal, denn wie bereits erwählt, ich spreche hier über einen Schlauch, der lediglich an der die Enden verbindenen Naht im Durchgang unterbrochen ist.

Ich stecke den kompakten Schlüsselbund hinten rein und habe ihn gerne mittig auf dem Rücken, so wandert er dann auch nicht beim Lauf langsam nach vorne, um dort das Smartphone zu verkratzen. Im Schlauch gibt es auch hinten neben dem Eingriff einen kleinen Haken, hier kann man auch Schlüssel anklipsen, mir persönlich ist das aber zu fummelig.

Nach einigen Läufen, auf dem Fahrrad und auf dem Tretroller komme ich zu einem höchst positiven Fazit, ich bin sehr mit dem Formbelt zufrieden und werde ihn weiterhin nutzen. Beim Laufen sowieso, auf dem Rennrad benötige ich ihn nicht, aber eben doch auf „normalen“ Fahrrädern ohne Taschen, Trikot Tasche etc.

Der Formbelt ist ideal für einen kürzeren Lauf ohne Wasser, da ich sporadisch aber auch mal etwas mehr laufe, werde ich noch eine Lösung für die praktische Mitnahme von etwas Wasser finden, ich denke da an 300-500ml Wasser.

 

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