Saisoneröffnung Fahrrad 2016 mit dem Crosser/Gravelbike

Heute kam ich nun endlich zu meiner ersten Ausfahrt mit dem Rad im neuen Jahr 2016. Bisher vergnügte ich mich nur gelegentlich mit dem Fixie auf der freien Rolle, oder ging mal Laufen.

Mein Dienstplan sah einen freien Tag vor, den wollte ich nutzen. Der Wetterbericht sagte zwar Regen an, doch ich startete nach dem Mittagessen regenfrei. Die Straßen sind wieder relativ sauber, so habe ich mich entschlossen, den „Trecker“ (MTB) durch den Crosser zu ersetzen, die Rennrad Gemoetrie liegt mir einfach mehr und das Rad läuft irgendwie auch besser, dynamischer. Es ist zwar „nur“ ein einfaches Brot und Butter Rad der Einsteigerklasse, mein Bianchi Zurigo, aber es erfüllt seinen Zweck. Nur unwesentlich leichter als mein Carbon MTB, aber eben doch deutlich agiler, die 33er Reifen laufen besser und ich setze hier auch nicht auf grobe Stollenreifen, ich fahre hier den Spezialized Trigger Sport 700x33C. Die Lauffläche ist fein genoppt, damit läuft der Reifen leise ab, hat einen annehmbaren Rollwiderstand und ist auf Asphalt dennoch griffig genug, viel mehr fahre ich damit ja nicht. Für befestigte Feldwege ist der Reifen ebenfalls ausreichend, Schlammtouren mag er aber natürlich nicht, da sollte man eben doch grobe Stollen wählen.

Auf einem Teilstück der Tour hatte ich einen fein geschotterten Feldweg, der leider auch viele matschige Abschnitte hat, denn der Weg wird auch mit schweren Landmaschinen befahren und somit stark beansprucht. Mir gelang es nicht, durch einen kräftigen Antritt, mein Hinterrad rutschen zu lassen. Dennoch, mangels Spritzschutz am Rad fuhr ich die nassen Passagen relativ langsam, um Spritzschmutz zu vermeiden. Die Steckschutzbleche am MTB sind zu wuchtig und breit, denn das MTB hat 2,4″ Reifen, so werde ich mir für den Crosser geeignetere besorgen.

Nun gut, die Tour macht Spaß, nach langer Auszeit vom Rennrad endlich mal wieder das typische Fahrgefühl, ich bin einfach kein Typ für das MTB.

Bei 3-4 Grad war es recht frisch, letztlich folgte das Wetter dann auch dem Wetterbericht und so hatte ich auf den letzten 18-20km Regen, der immer stärker wurden. Brrrr, wirklich nicht schön, so war es mit den knapp über 50km dann auch genug, ich war sehr froh, wie zu Hause zu sein, mich aufzuwärmen, einen Espresso und warmen Tee zu trinken. Wenigstens blieb unterwegs mein Wasser dank der isolierten Trinkflasche trinkbar. Ich stelle die Flasche in einem späteren Blog noch gesondert vor.

Ich hoffe auf stabileres Wetter, möchte in den nächsten Tagen auch noch etwas radeln und als gefühlter Warmduscher brauche ich kalten Regen nicht wirklich.

In diesem Sinne also uns allen einen guten Start in die neue Saison und die Kette immer schön rechts halten 🙂

 

P.S. Der Stein im Hintergrund des Rads ist behauener Basalt. Am Fuße des Vogelsbergs lebe ich in einer vulkanischen Gegend, so gibt es hier viele Basalt Steinbrüche und ebenso Bildhauer, die die Steine gekonnt formen und teilweise an Wegrädern ausstellen, beeindruckende Schmuckstücke, der Lumda-Wieseck Radweg ist somit immer eine Tour wert.

 

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