Jahresendspurt und Abschluss des Jahres 2015

Heute habe ich die letzte Sporteinheit des ausklingenden Jahres 2015 abgeschlossen, in den nächsten Tagen habe ich beruflich wieder mehr zu tun und so wird mir Zeit für den Sport fehlen.

Die letzten drei freien Tag waren ergiebig, ich war jeden Tag mit dem MTB unterwegs, etwas Strecke machen. Der verschmutzten Straßen wegen setze ich auf griffige Reifen und gönne den anderen Fahrrädern (Slick Reifen) eine Pause.

Gestern war ich kurz davor, die gerade begonnene Tour, abzubrechen. Ich radelte am Nachmittag, hoffte auf Sonnenschein und frostfreie Strecken. Hier und da kam die Sonne durch, in den schattigen Abschnitten war die nasse Strecke aber schwer einschätzbar, der Bodenfrost zeigte noch einige Eisblumen auf und ich hatte immer wieder Angst mit dem Rad zu stürzen, fuhr sehr langsam und betont vorsichtig. Nach einigen Kilometern wechselte ich dann auf die Verkehrsstraßen, also in den Autoverkehr, denn die Straßen waren abgestreut und so konnte ich noch Kilometer machen.

Wie das Bild meiner Adidas Smart Run Laufuhr zeigt, war ich in den letzten 7 Tagen über 11h aktiv, keine schlechte Bilanz, so effizient bin ich sonst selten. Nach den Weihnachtsfeiertagen tun mir die drei freien Tage gut, war viel auf dem Rad, nahm mir Zeit dafür.

Angesichts der 3-4 Grad draußen setzte ich auf 4-lagige Kleidung: Baselayer, Langarmshirt, dünne Laufjacke und Windjacke, dazu „unten herum“ meine Mavic Winter-Radhose, sowie unter dem Helm eine Windschutz-Kappe, dazu winddichte lange Handschuhe und Gamaschen über die Schuhe, so lässt es sich gut aushalten.

Im Schnitt fuhr ich in in den letzten 3 Tagen jeweils 50km mit einem 20-21er Schnitt auf dem MTB, jeweils 250-300hm.

Das Jahr 2015 schließe ich mit 2.305 Rad Kilometern, 100h Trainingszeit, 14.750hm. Zum Laufen verbuchte ich 440km in 55h 27min, bei 3.220hm.

Mit den Tretrollern war ich in diesem Jahr weniger unterwegs, so erwähne ich die Zahlen nicht extra, gleiches gilt für das Schwimmen.

Im neuen Jahr 2016 möchte ich den Trainingsstand gerne halten, falls möglich auch gerne etwas ausbauen, so weit es die Freizeit eben zulässt.

In diesem Sinne uns allen einen guten Start in das neue Jahr…

auf wiederlesen…

 

4 thoughts on “Jahresendspurt und Abschluss des Jahres 2015

    1. Hallo Sascha, Danke für die Blumen.
      Ich sportele nur so als Hobby herum, getreu dem Motto, Hauptsache es macht Spaß. Gut tut’s auch, nur der Zeitaufwand ist oft hoch und so habe ich dann deswegen ein schlechtes Gewissen, gibt ja auch allerhand andere Dinge zu tun.
      Die Schwerpunkt wandern, 2014 bin ich mehr gelaufen und sehr viel mehr Tretroller, in diesem Jahr faszinierte mich mein neues altes Rennrad, brachte es damit schon auf über 1000km, hinzu kamen die anderen „exotischen“ Räder, die auch mal bewegt werden wollen 🙂
      Ich bin zufrieden mit mir und gehe erwartungsvoll in das neue Jahr, selbiges wünsche ich Dir, weiterhin viel Spaß am Laufen und eine schöne Zeit.

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  1. Hi, ich habe da eine Frage. Wenn Du sagst Du gibst den glatten Reifen eine Pause, wechselst Du dann die Räder aus? Wie ist das dann mit dem Hinterrad und der Kette, passt das denn noch?
    Meine Frau erzählte mir mal, dass sie eine Kette wechselte und darauf hin das Ritzelpaket einfach nicht mehr so gut lief und sie das auch tauschen musste.
    Kann man ein Hinterrad einfach so wechseln?

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    1. Hallo Rollinger,
      ich tausche über die Fahrräder, nicht die Laufräder, aus den verschiedensten Gründen. Mein Rennrad ist zwar schon recht alt und verbraucht, somit wäre Salz im Winter nicht schlimm, die Korrosion könnte ich verkraften, aber 33er Reifen oder mehr bekomme ich sicher nicht rein, weder an der Gabel, noch am Hinterbau. Ich fahre aktueller 25er Slicks damit, da ist kaum mehr Luft an den Flanken. Hinzu kommt, mein Rennrad hat eine „Heldenkurbel“, also 53/39, für mich und meine Strecken an sich zu viel, aber ich wollte eben ein günstiges Rad und es war wie es war, nun arrangiere ich mich damit. Auf dem Crosser fahre ich 48/34 und hinten an der Kassette bis 32 Zähne, während das Rennrad ursprünglich nur bis 25 hatte, ich habe auf eine 29er Kassette gewechselt, mehr passt nicht rein.

      Wie dem auch sei, die Reifen meines Crossers sind auch nicht grob, wie beispielsweise die auf dem MTB, aber an sich brauche ich das auch nicht, denn ich grabe mich nicht durch Schlamm und Sand.

      Ich kenne viele Leute, die für den Winter einfach nur die Reifen auf den Laufrädern tauschen, aus den verschiedensten Gründen. Da mögen einmal die Rollentrainer sein, dann zieht man sich hinten eben einen Rollenreifen auf, oder eben draußen bei Glätte vielleicht ein Spike Reifen, zumindest aber ein profilierter. Manche verpassen dem Rennrad im Winter auch Schutzbleche, die Ösen am Rahmen sollten dann aber auch vorhanden sein, mein Crosser hat welche, mein Rennrad leider nicht.

      Schon im Herbst bekam ich auf meinen „Urban“ Bikes zunehmend mehr Probleme, das 2-Gang Rad mit der SRAM Automatix Schaltung hat 40er Schwalbe Kojak Slicks drauf, mein Singleseed Fixie 28 Conti Grandprix Slick. Auf Asphalt natürlich kein Problem, auch bei Nässe nicht, aber wehe das Laub fällt in Massen runter und liegt dick auf dem Asphalt. Nasses Laub ist auch sehr glatt, da fahre ich selbst mit dem MTB vorsichtig, aber mit Slick mag ich da nicht mehr fahren.
      Nun gut, zur Kette und Ritzel. Ich bin da auch kein Fachmann, aber klar ist, beliebt austauschen kann man beides nicht. Auf die Größe/Breite kommt es sowieso an, zudem längt sich aber auch eine Kette, mit speziellen Lehren kann man das prüfen, ich habe keine. Hinzu kommt der Verschleiß an den Ritzeln, ebenso auch der der Kettenblätter. Es hat schon seinen Grund, warum die Hersteller viele verschiedene Baureihen anbieten, mehr oder weniger optimiert. Ich tausche mit der Kette auch die Ritzel, wenn es denn eben erforderlich ist. Kommt bei mir aber sehr selten vor, da ich kein Vielfahrer bin und sich die Laufleistung auf verschiedene Räder verteilt, so habe ich das Problem an einem Rad erst nach vielen Jahren. Hinzu kommt die Kettenpflege, aber wenn ich ehrlich bin, etwas stiefmütterlich behandele ich sie auch gerne, schmiere mal, aber eine gründliche Reinigung ist eher selten, ich meide aber auch Gelände und Regenfahrten sind auch eher selten.

      Fazit: nein, ein Hinterrad kann man nicht einfach so wechseln, es muss schon passen, viele Faktoren spielen da eine Rolle, um es ganz pauschal zu sagen.

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