Beleuchtung am Rad in der dunklen Jahreszeit

Die Tage sind kurz geworden, hinsichtlich des Tageslichts, doch der Tiefpunkt ist überstanden, es wird sehr langsam wieder heller.

Nichtsdestotrotz, ist man mit dem Rad unterwegs, sollte man auf eine ausreichende Beleuchtung nicht verzichten, gleiches trifft bei mir auch auf den Tretroller zu. Tretroller sind Exoten, so möchte ich mich hier auf das Rad konzentrieren.

Hier abgebildet ist mein Urban Bike, wie man auf neudeutsch so schön sagt.

Am Lenker steckt mein LED Akku-Scheinwerfer, befestigt mit einer Spanngummi Halterung, mittels derer die Lampe auch schnell an andere Räder und Roller zu versetzen ist, was ich gerne tue.

Ich habe einen 30 Lux Owleye Akku LED Scheinwerfer, einst bei Rose erworben, wo er heute unter dem Namen Litecco Highlux.30 für knapp 40€ vertrieben wird. Die Bewertungen sind sehr gut und ich kann sie nur bestätigen, in der Gruppe den StVZO zugelassenen Lampen ist die Owleye/Litecco wirklich gut.

Rund 50 Gramm wiegt die Lampe und so fühlt sie sich auch an, recht klein mit 7cm, leicht und ein Handschmeichler.

Auf der Rückseite der Lampe, also entgegengesetzt zum Reflektor, befindet sich der Drucktaster, geschützt unter einer wasserdichten Gummikappe. Der Scheinwerfer bietet zwei Leistungsstufen, in der geringeren (Eco) werden 5h Betriebszeit versprochen, bei max. Leistung etwa 2h.

In der Eco Betriebsart benutze ich die Lampe nur um gesehen zu werden, bei einsetzender Dämmerung, als Fahrlicht genügt mir diese Leistungsstufe nicht, dann benötige ich die volle Leistung.

Übrigens, an der Unterseite der Lampe befindet sich, ebenfalls unter einer Gummikappe geschützt, die Mini-USM Ladebuchse. Ich habe mir angewöhnt, nach einer Nutzung der Lampe, diese danach zur Aufladung mit in die Wohnung zu nehmen, so ist die Lampe immer voll geladen.

Mehr Leuchtdauer benötige ich nicht, aber etwas mehr Lichtleistung wäre schön, jedoch begrenzt die StVZO die Leistung und das ist auch nachvollziehbar, die Blendgefahr anderer Verkehrsteilnehmer wäre viel zu hoch. Ich bin eher sportlich flott unterwegs, auf Asphalt genügt die Lampe, lediglich bei viel nassem Laub und Schmutz auf der Straße nahm ich das Tempo etwas zurück. Waldwege würde ich mit dieser Lampe nicht fahren, dafür sollte man wohl doch eher auf die freien nicht StVZO konformen Lampen zurückgreifen.

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Meine Owleye/Litecco 30Lux Fahrradlampe, klein, leicht und leistungsfähig, wie auch preiswert.

Zum vorderen Licht gehört auch der Gegenpart, also ein Rücklicht, denn fast noch wichtiger als selbst zu sehen, ist gesehen zu werden, Sicherheit zu erlangen, dazu gehört natürlich auch eine auffällige Kleidung, gerne auch mit Reflektoren.

Hier am Urban Bike habe ich ein in die Sattelstütze integriertes LED Batterie-Rücklicht, Schindelhauer nennt es LightSKIN. Sie Sattelstütze gibt es in verschiedenen Varianten, ab etwa 60€. So nützlich die LED Sattelstütze auch ist, es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sie nicht StVZO konform ist. Ursächlich hierfür dürfte der Umstand sein, dass die meisten Betriebsmodi blinken, eine Stufe schaltet aber auch Dauerlicht, welches ich bevorzuge und der StVZO nahe kommt.

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Das Rücklicht ist gut wahrnehmbar und wirkt als Dauerlicht auch gut, die Blinkerei parallel und als Lauflicht ist mir persönlich zu nervös und als Autofahrer hinter einem solchen Rad mag ich das auch nicht.

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Hier sind die 5 LEDs gut erkennnbar, die unterste LED ist auch gleichzeitig der Taster zur Wahl des Betriebsmodus, oder eben die Abschaltung.

An anderen Rädern habe ich lediglich „normale“ Sattelstützen, ich bin demnach gezwungen, hier ein Rücklicht anzubringen.

Giant MTB Serien-Sattel mit Sigma Mono Rücklicht

Hier am Rad ist mein Sigma Mono RL Rücklicht montiert, ein sehr kompaktes Akku LED Rücklicht, welches mittels einen Spanngummis an der Sattelstütze befestigt wird und sich damit auch leicht abnehmen und an anderen Räder versetzen lässt. Aufgeladen wird das Rücklicht ebenfalls via USB, Sigma gibt die Leuchtdauer mit 7h an, die werden in der Praxis bei mir auch problemlos erreicht und auch leicht übertroffen. Zum Preis von unter 20,- EUR ist das Rücklicht meinerseits eine klare Kaufempfehlung. Hinsichtlich der Montage bleibt noch anzumerken, ein kleiner Schiebekeil ermöglichst die Justage an die geneigte Sattelstütze, damit das Rücklicht horizontal abstrahlen kann und optimal wahrgenommen wird.

Details zu den Leuchten später einmal in meinen Testberichten, hier vorab nur die Anregung, auf Beleuchtung am Rad zu achten, zum Eigenschutz, wie auch der Sicherung anderer Verkehrsteilnehmer und Passanten.

 

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