„freie Rolle“ Radstand optimiert, Anpassung an Fahrrad ist wichtig

Kürzlich berichtete ich zur Konstruktion und Handhabung der „freien Rolle“.

Offen war dabei der Punkt der Anpassung der Rollen an den Radstand des Fahrrads.

Achse minimal hinter der Rollenachse

Das Bild zeigt die bisherige Ausgangslage, die Rolle ist auf den größtmöglichen Radstand eingestellt, benutzt die vordere Bohrung, für die Achse der Rolle. Darauf steht mein Fixie und in der gedachten lotrechten Linie ist erkennbar, dass die Achse des Rads etwas hinter der Achse der Rolle liegt, also ca. 1-2cm dahinter liegt, ich hatte eine Wasserwaage angehalten.

Ich bin zwar nicht besonders geübt auf der Rolle, aber das Rad fühlt sich in der Lenkung sehr nervös an.

Achse minimal vor der Rollenachse

Nun habe ich die vordere Rolle etwas zurück gesetzt, benutze die mittlere Bohrung für die Rollenachsen. Lotrecht betrachtet steht damit nun die Radachse knapp 1cm vor der Achse der Rolle, was zu mehr Nachlauf führen sollte, womit das Rad laufstabiler werden sollte.

Optimal wäre sicherlich eine neutrale Position, wenn ich die Radachse präzise über der der Rolle platzieren können, doch dies lassen die Bohrungen des Rollen-Rahmens leider nicht zu.

Da die Radachse jetzt leicht vor der Rollenachse steht, hatte ich die Befürchtung, dass das Rad damit leichter von der Rolle springen kann, ich also den Rollenprüfstand verlasse und mit dem Rad einen Satz nach vorne mache, wenn die rotierenden Räder auf den Boden kommen.

Vorsichtig näherte ich mich dieser Annahme und konnte sie im Fahrversuch nicht bestätigen. Das Rad läuft deutlich ruhiger auf der Rolle, die Lenkung verlangt noch nach einer klaren Führung, ist aber nicht mehr ganz so nervös wie zuvor. Im Sattel sitzend und auf der Rolle fahrend wippte ich mit dem Körper leicht vor und zurück, um auszuloten, ob das Rad anzeichen macht, die Rolle vor- oder rückwärts zu verlassen. Es tat es nicht, die Bewegungen waren nur minimal, denn das Hinterrad blieb stabil auf den hinteren Rollen.

Bei diesem Versuch dachte ich an die neuen Tacx Rollen, die es nun auch mit wippendem Unterbau gibt. Der Sinn dessen ist mir nicht klar, für mich wäre das wohl nicht, der feste Stand ist mir lieber.

Fazit: Die Anpassung des Radstands hat sich gelohnt und Tacx hat gut daran getan, diese Möglichkeit vorzusehen, denn Räder haben je nach Rahmengeometrie und -größe unterschiedliche Radstände.

Mein Fixie hat einen 59cm (L) Rahmen, daraus resultiert nach Datenblatt ein Radstand von 986mm, während der 56er Rahmen nur 971mm und der 53er Rahmen 960mm hat.

Gelegentlich werde ich mal mein altes Rennrad auf die Rolle stellen, es hat einen 54er Rahmen, mal schauen wie das passt.

 

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