„Radbonus“ noch mit kleinen Schwächen

Ich berichtete kürzlich über das interessante Projekt Radbonus.de und dessen zugehörige App.

Inzwischen habe ich 4 Fahrten mit der App aufgezeichnet, jedoch kann ich nur einen Erfolg von 75% verbuchen, denn die vierte Fahrt wurde leider nicht gewertet, die Sicherungsfunktion der App vermutet einen Täuschungsversuch und übernimmt die Strecke nicht in die Wertung.

Die App ist ansprechend und übersichtlich gestaltet und was noch viel besser ist, sie belastet den Akku des Smartphones kaum, ich habe die App auf einem älteren iPhone 4S, denn mein aktuelles Blackberry Telefon ist mir zur Mitnahme beim Sport zu groß, schwer und wertvoll. Meine Ausfahrten waren jeweils über 2h lang, dabei nahm der Akku nur um etwa 15-20% ab, ich bin damit sehr zufrieden. Einen erkennbaren Datenverbrauch gibt es auch nicht, denn die App sendet nur am Ende der Aufzeichnung ein kleines Datenpaket an den Server, die Strecke selbst wird hinsichtlich der GPS Daten nicht gespeichert und übertragen.

Zurück zu meinen Aufzeichnungen, die ersten 3 Strecken wurden erfasst und schon 50km gesammelter Streckenleistung wurden Coupons angezeigt. Aktuell habe ich 162km gesammelt und bekomme dafür einige 15% Coupons, ob es dann bei 1000km 100% Coupons gibt ? =:-)

Na mal Ernst beiseite, oder so ähnlich. Die App macht wirklich einen guten Eindruck und das Konzept wirkt auf mich durchdacht, lediglich die Feinabstimmung der App  bedarf einer Anpassung.

Meine letzte Strecke von 44km Länge wurde nicht erfasst, die App unterstellte Täuschung und verwarf die Aufzeichnung. Spoderbar dabei ist, die Strecke entsprach fast der, der beiden vorherigen Aufzeichnungen, lediglich etwas gekürzt, ich hatte den Wendepunkt etwas vorgezogen. Das Fahrrad war identisch und die Fahrleistung hinsichtlich den Geschwindigkeitsprofilen auch.

Eine Kleinigkeit war anders, auf der Strecke lag ein dicker Ast nach einem Sturm quer über dem Feldweg, diesen habe ich über die Wiese umfahren. Meine GPS Aufzeichnung des Radcomputers macht da einen kleinen „Knick“, ich fuhr etwa 10m auf die Wiese, um den Ast herum, sowohl auf dem Hinweg, wie auch auf dem Rückweg.

Sollte das die App irritieren? Eine andere Erklärung habe ich nicht. Ich habe mich dazu an den Support gewandt und bekam prompt Antwort, mein Anliegen wurde aufgenommen und wird geprüft. Zur Fehlersuche habe ich die GPS Aufzeichnung meines Tachos mit eingereicht und bin nun auf das Resultat gespannt.

Keine Frage, die App braucht eine Absicherung gegen Täuschungsversuche, denn sie soll ja nur die Radfahrer erfassen, aber wie kann man das sinnvoll und zuverlässig umsetzen? Mit etwas muss ich bei meiner MTB Tour gegen diese Sicherung verstoßen haben.

Das Projekt bleibt spannend, ich bin auf die Lösung gespannt.

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