Tolles Auto als Konzeptstudie für Radsportler -> Honda Civic Tourer „Active Life Concept“

In der britischen „Cycling“ entdeckte ich einen Beitrag zu einer Konzeptstudie eines PKW Kombi Wagens. Nun ist ein geräumiger Kombi Wagen ja keine Besonderheit, doch dieser Honda ist es.

HONDA CIVIC TOURER „ACTIVE LIFE CONCEPT”

 

Flüchtig betrachtet, sieht der Wagen wie ein ganz normaler HONDA Civic Tourer aus, wie ein ganz normaler Familien Kombi im Stil eines VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan, nur etwas sportlicher geschnitten.

Honda hat sich nun überlegt, eine Konzeptstudie auf Basis des Wagens zu entwickeln, ausgerichtet an Radsportler. Eine gewagte Studie, wie ich finde, für eine relativ überschaubare Zielgruppe. Dennoch, der Wagen verdient Beachtung, ein extrem zweckmäßiges Fahrzeug, welches HONDA in diesem Jahr auch auf der IAA (Automobilausstellung) in Frankfurt ausstellte, hier dazu die Beschreibung von Honda.

Ich möchte auf die Eckdaten des Wagens hier nicht weiter eingehen, als Basis dient der Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC. Viel interessanter ist die radspezifische Ausstattung des Wagens, die ich anderswo so noch nicht vorgefunden habe.

HONDA CIVIC TOURER „ACTIVE LIFE CONCEPT” Laderaum

(Quelle Bild: HONDA)

Der Wagen hat einen riesigen Laderaum, der für die Aufnahme von zwei Fahrrädern konzeptioniert wurde. Dazu sind am Ladeboden zwei Schienen montiert, die die Räder fixieren. Der Boden zwischen den beiden Hinterrädern des Wagens wurde als Mulde sehr tief abgesenkt, damit wird viel Platz geschaffen. Den beiden Fahrrädern werden die vorderen Laufräder entnommen, dann werden die Fahrräder rückwärts in den Wagen geschoben und auf den Schienen fixiert. Die entnommenen Laufräder werden seitlich im Laderaum des Wagens fixiert. Die Höhe des Laderaums genügt, um beide Räder aufrecht stehend aufzunehmen, nicht einmal deren Sattelstützen müssen abgesenkt werden, ist das nicht ungemein praktisch, fast schon genial?

Nun gut, beide Räder sind nun im Wagen, doch wo bleibt das Zubehör? In den Seitenflächen des Laderaums wurden „Einbauschränke“ integriert, also verschließbare Systemfächer zur Aufnahme von Werkzeug und Ersatzteilen, wie vermutlich auch des Kompressors,der auch im Wagen sein soll.

HONDA CIVIC TOURER „ACTIVE LIFE CONCEPT” Serviceheck

(Quelle Bild: HONDA)

Nun dient der Wagen nicht nur dem Transport der Räder, denn das können andere Fahrzeuge auch mehr oder weniger gut. Nein, die Räder können auch gewartet werden. Dazu entnimmt man das vordere Laufrad und klemmt die Gabel in einen Montagebock, während ein ausziehbarer Gelenkarm den Rahmen am Unterrohr fixiert. Das Rad steht damit weit aus dem Heck des Wagens heraus und man kommt gut heran. Die Heckklappe steht offen, in der inneren Verkleidung derer befindet sich eine große Lampe, um den Arbeitsplatz am Rad gut auszuleuchten. An den Wetterschutz hat HONDA auch gedacht, so ist an der Unterkante eine Verlängerung ausziehbar. An ein Sitzkissen auf der Ladekante wurde auch gedacht, da hat sich wirklich jemand viele Gedanken gemacht.

Flaschenhalterungen und einen Wassertank gibt es ebenso, wie auch eine optionale aerodynamische Dachbox, um dort oben dann noch Kleidung und andere Dinge verstauen zu können.

Da wurden nun auch mal die Bedürfnisse der Radsportler berücksichtigt, tolle Sache, ich bin sehr gespannt, ob HONDA den Wagen irgendwann auch auf den Markt bringen wird. Falls es eine Studie bleiben soll, so möchte ich hiermit anregen, die Markteinführung seitens HONDA ernsthaft zu prüfen. Mir ist kein Wettbewerber bekannt, der ein vergleichbares anbietet. Eine Idee kommt mir aber abschließend doch noch, die Konzeptstudie verbindet HONDA erkennbar mit dem Straßenradsport, doch wie sieht es mit stark verschmutzten Mountainbikes aus? Der Innenraum des Wagens sollte diesbezüglich schmutzunempfindlich sein, zudem könnte man im Serviceblock auch eine Druckwasserspritze zur Radreinigung verbauen.

rechtlicher Hinweis:

Die Fotos habe ich der o.g. HONDA (verlinkten) Website entnommen, sie dienen der Visualisierung des Beitrags, alle Rechte der Urheber bleiben unangetastet erhalten, daher diese Erklärung an dieser Stelle. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken.

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