SRAM Automatix, die 2-Gang Automatikschaltung

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Für diesen Beitrag greife ich sehr weit zurück, ungefähr 35-38 Jahre. Ich beschäftigte mich damals gerne mit dem Sperrmüll, schleppte Elektrogeräte heim, um sie zu reparieren oder notfalls für das Ersatzteillager auszuschlachten. Fahrrad Schrott fiel mir auch reichlich in die Hände, viele Klappräder, wie man sie damals in den 70er hatte, die meisten ohne Schaltung. Einmal schleppte ich ein 20″ Hinterrad aus einem Faltrad heim, ich hielt es für ein normales Laufrad ohne Schaltung und  mit der üblichen Rücktrittbremse. Damals waren auch Bonanza Fahrräder sehr angesagt, mich interessierten sie nicht, wohl aber deren Bereifung. Ich fuhr damals die gängigen 20×1,75 Straßenreifen, die Bonanza Räder hatten 20×2,25 – 20×2,5 Stollenreifen. Da wir Lausbuben damals mit unseren Rädern gerne  durchs Feld bretterten, wären solchen Stellenreifen ein echter Gewinn. Ich kam zu einem solchen Reifen und zog ihn auf das Laufrad auf, um es dann im Klapprad zu verbauen.

Dann bemerkte ich bei meine Ausfahrten einen sehr seltsamen Effekt, mal musste ich schwerer treten und mal leichter, einen Reim konnte ich ich mir zunächst nicht darauf machen, doch irgendwann erkannte ich den Trick, nach dem Rücktritt schaltete die Nabe um, vom kleinen zum großen Gang und umkehrt, es handelte sich um eine Fichtel & Sachs Torpedo Duomatic Nabe.

Heute kenne ich mich besser aus, um zu wissen, dass es auch damals schon eine 2-Gang Automatik Nabe gab und alternativ dazu eben die Duomatic, die mittels Rücktritt geschaltet wurde. Beides hat seine Vorzüge, nach meiner aktuellen Erfahrung bevorzuge ich inzwischen die Automatik Nabe, denn ich möchte nicht mittels Rücktritt schalten, ich empfinde das als zu umständlich, zudem muss ich den Tritt unterbrechen, was bei der Automatik Nabe nicht erforderlich ist.

Fichtel & Sachs Fahrradkomponenten gibt es nicht mehr, 1997 übernahm SRAM die Sparte und baut weiterhin die Namenschaltungen in Schweinfurt.

Die SRAM Automatix 2-Gang Nabe sehe ich auf der Straße eher selten, es gibt aber dennoch Räder verschiedener Preisklassen die sich derer bedienen, meist mit Fokus auf den urbanen Einsatz.

Ich fahre die Automatix Nabe in einem Schindelhauer ThinBike, aber wes geht hier ja weniger um das Fahrrad an sich, als mehr um die Schaltung. Rund 900 Kilometer habe ich die Nabe inzwischen gefahren, auf Überlandstrecken, moderat hügelig. Ausfahrten von 50km und mehr empfinde ich nicht als Problem, ganz ohne Kondition geht es aber natürlich nicht und mit meinem Fixie würde ich eine identische Strecke so nicht fahren. Ich fahre die Automatix Nabe zwar überwiegend im großen Gang, bin flott unterwegs, aber hier und da ist der etwas kürzere Gang schon nützlich, auch beim Anfahren natürlich.

Die Nabe läuft ruhig und leise tickend, im Freilauf vernehme ich manchmal ein leicht schleifendes Geräusch, bewege ich minimal die Pedale vor oder zurück verschwindet das Geräusch und die Nabe schnurrt wieder ganz ruhig.

Die Übersetzung der Nabe beträgt im 1. Gang 1:1 und im 2. Gang 1:1,33, was wiederum in etwa dem 2. und 3. Gang der klassischen 3-Gang Nabe entspricht, sei es die Torpedo, oder eben auch meine Sturmey-Archer im Brompton.

Nun sagt die Übersetzung der Schaltung alleine noch nicht viel aus, mein Rad ist mit 55 : 24 übersetzt, also Kurbel auf Nabe, bereift ist es mit 40-507 Kajak Reifen, also 24″, ein vielleicht etwas sonderbares Format, aber es ist ja auch ein kompaktes Rad.

Woraus ich aber eigentlich hinaus will, ist die sogenannte Entfaltung, also die zurückgelegte Wegstrecke pro Kurbelumdrehung, damit werden die Einzelwerte schon etwas konkreter, man kann sich etwas darunter vorstellen.

Im 1. Gang sind es 4,23m  und im 2. Gang 5,62m je Kurbelumdrehung. Machen wir es noch etwas konkreter, bei 80 Pedalumdrehungen je Minute, also ein eher gemütlicher Wert, komme ich auf 20,28 und 26,98 km/h. Ich trete durchschnittlich 90 U/min, damit komme ich auf 22,82 und 30,35km/h.

Wenn ich es mal richtig flott angehe, fahre ich das Rad bis etwa 34km/h, darüber wird es mühsam, dann muss ich angenehm schnell treten. Mit meinem Fixie fahre ich ein vergleichbares Tempo, nur habe ich dort keine Schaltung damit nur den großen Gang.

Nach meinen Beobachtungen schaltet die Nabe zwischen 16,5 und 18km/h auf den großen Gang, was auch bei Last erfolgt, ich muss also keine Kraft auf den Pedalen nehmen. Dieser Schaltpunkt bezieht sie auf mein 24″ Laufrad, bei anderen Radgrößen ädert sich die Rotationsgeschwindkeit der Nabe, weshalb SRAM verschiedene Versionen anbieten. Ich könnte mir diese Nabe auch sehr gut in meinem 16″ Brompton Faltrad vorstellen, als Ersatz für die dort verbaut Sturmey-Archer 3-Gang Nabe. Da 16″ Laufräder auf der gleichen Wegstrecke aber viel mehr Umdrehungen machen als die 24″ Räder, würde die Nabe bei deutlich geringerem Tempo umschalten, bzw. bei größeren Laufrädern etwas später.

 

Was die Nabe nicht unter Last kann, ist zurückschalten, dafür muss ich etwas Druck aus dem Pedal nehmen, also weniger kraftvoll treten. Es gibt natürlich keine Anzeige, anhand derer ich erkennen kann, wann ein Gangwechsel möglich ist, ich also langsam genug fahre, über einen Tacho wäre es möglich. Ich habe an diesem Rad keinen Tacho, zeichne Strecken nur mir der Laufuhr oder dem Smartphone auf, brauche die Anzeige während der Fahrt aber nicht.

Wie schalte ich nun also zurück? Ganz einfach, nach Gefühl, den ich sehe Anstiege ja kommen und spüre den zunehmend schwereren Tritt. Wenn ich das Gefühl habe, „langsam genug“ zu sein, nehme ich etwas Kraft aus den Pedalen und die Nabe schaltet zurück. Wenn sie es nicht tut, habe ich entweder zu viel Druck auf den Pedalen, oder bin noch zu schnell, also werde ich noch etwas langsamer und dann klappt der Gangwechsel bestimmt.

Die Nabe ist sehr unkompliziert und man benötigt auch keinen Schalter am Lenker, durch den Rücktritt verzichte ich auch auf den Bremsgriff, ideal für ein puristisches Rad. Links am Lenker habe ich den Bremsgriff für die vordere Scheibenbremse, auf diese möchte ich auch nicht verzichten, denn bei flotter Fahrweise benötigte ich eine leistungsstarke Bremse, der Rücktritt kann das leider nicht bieten. Ich bin da vielleicht etwas zu anspruchsvoll, mir genügen auch die Rollenbremsen an den Mieträder im Niederlande Urlaub nicht, so nehme ich da gerne mein Brompton Faltrad mit.

Nach meiner etwa 900km langen „Erfahrung“ kann ich die SRAM Automatix uneingeschränkt empfehlen, selbst außerhalb der urbanen Nutzung, also wie bei mir, aber in der Stadt dürfte die Schaltung ihre Vorteile noch besser ausspielen.

 

Reifenschaden – Schwalbe Ultremo ZX Slicks rissig, Reifenwechsel auf Schwalbe Durano Plus am Toxi ZR Liegerad

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Ich glaub’s ja nicht. Da mache ich mein Tieflieger Liegerad Toxy ZR starklar, nach rund 1,5 Jahren Standzeit wird es Zeit dafür, dabei entdecke ich das defekte Luftdruck-Federbein und die rissigen Reifen.

Zum Federbein habe ich bereits mit dem letzten Beitrag berichtet, jetzt widme ich mich den Reifen.

Wie ebenfalls bereits erwähnt, mein Rad ist schon recht alt, ich hatte es 2007 gebraucht angeschafft, viele tausend Kilometer hat es abgespult, die ersten Reifen waren Schwalbe Marathon Racer, vor 2 Jahren war Ersatz erforderlich, sie waren abgefahren. Es ist logisch, dass der Reifenverbrauch auf kleinen Laufrädern größer ist, denn sie rotieren mehr, für die gleiche Wegstrecke.

Der damalige Schwalbe Marathon Racer war ein sehr guter Reifen, griffig, pannensicher und langlebig, erkauft mit höherem Gewicht und mehr Rollwiderstand. Ich entschied mich daher vor 2 Jahren beim Reifenwechsel für Hochdruck Slicks, Schwalbe Ultremo ZX in der Größe 23-406, also 20″, bei mir mit 11 bar betrieben.

Schwalbe Ultremo ZX Slick Reifen rissig

Ich hätte mich wohl besser nicht für diesen Reifen entschieden, aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, insbesondere dann, wenn ich heute Produktbewertungen dazu lese.

Reifenpannen und Risse scheinen auch bei anderen Kunden keine Seltenheit zu sein, es ist offenbar kein besonders haltbarer Reifen, scheint eher zur kurzen Nutzung bei Wettbewerben geeignet. Was ist schon kurz oder lang, ich habe ihn etwa 1,5 Jahre auf dem Rad, mit einer sehr überschaubaren Laufleistung von 200-300km, denn ich entdeckte dann das Rennradfahren und setzte darauf Priorität.

Schwalbe Ultremo ZX Slick Reifen rissig

Bis 11 bar können die Reifen gefahren werden, und näherungsweise fuhr ich auch diesen Luftdruck, ich bewege mich meistens nahe des Maximaldrucks, damals das MTB natürlich ausgenommen.

Heute hatte ich nun Zeit und ging es an, wechselte die Reifen.

Neue Schwalbe Durano Plus mit Schwalbe Nummer 6 Schläuchen für das 20" Liegerad

Leichte 210gr brachte jeweils ein alter Reifen Schwalbe Ultremo ZX 23-406 mit Schlauch auf die Waage, der neue Schwalbe Durano Plus 28-406 mit Schwalbe Schlauch Nummer 6 bringt es auf stattliche 430gr und ist damit mehr als doppelt so schwer, was für ein Unterschied.

Der Reihe nach. Ich hatte das Hinterrad an der Einarmschwinge bereits demontiert, da ich dort auch das defekte Federbein auszutauschen hatte, aber das ist eine andere Geschichte.

Liegerad Toxi ZR Hinterrad 20" mit dem alten Schwalbe Ultremo ZX Reifen

Hier seht ihr das Hinterrad, noch bestückt mit dem rissigen Schwalbe Ultremo ZX Reifen, dies ist nun auszutauschen.

Aufmerksame Betrachter werden die fehlende Kassette bemerken, wie man sie gewöhnlich am Hinterrad vorfindet, doch hier gibt es keine, mein Tiefflieger Liegerad hat Frontantrieb.

Liegerad Toxy ZR Hinterrad 20" mit dem neuen Schwalbe Dzrano Plus Reifen

Hier ist das Hinterrad nun mit dem neuen Schwalbe Durano Plus Reifen fertig montiert, es hat ein Gesamtgewicht von 1.405gr, jetzt also rund 220gr schwerer als zuvor, dafür mit deutlich pannensicheren Reifen versehen. Die Erstbestückung auf dem Rad waren die Schwalbe Marathon Racer, ich war sehr damit zufrieden und sie hielten lange. Noch nicht ganz abgefahren, wollte ich dann vor rund 1,5 Jahren auf Rennreifen wechseln, so kam ich zu den Ultremo ZX Reifen, die sich leider nicht bewährten, waren einen teure Fehlinvestition. Mit den Durano Plus sollte mir das nicht passieren, habe da ein gutes Gefühl.

Ich habe nun das Hinterrad wieder an der Schwinge montiert und den Bremssattel wieder montiert und wandte mich dem Vorderrad zu, dessen Ausbau leider fummeliger war.

Der Frontantrieb mit der Kettenumlenkung lässt wenig Spielraum. Ich habe auf das kleine äußere Ritzel geschaltet, die Achsmuttern gelöst und das Rad nach unten aus der Gabel geschoben, so hing es nun noch an der Kette. Mit dem 15er Gabelschlüssel hielt ich die Kette weg und schob sie nach außen über die Achse, um das Rad nun vollständig entnehmen zu können.

Liegerad Toxy ZR Vorderrad 20" mit dem alten Schwalbe Ultremo ZX Reifen

Hier das ausgebaute Vorderrad mit der 9er Kassette und dem bisherigen Schwalbe Ultremo ZX Reifen, der zu ersetzen ist. Erkennt ihr die Details der Schaltung? Nein? Hier kommt die Lösung:

Liegerad Toxy ZR Vorderrad 20" SRAM DualDrive II 3x9 Schaltung

Es ist eine 3×9 Schaltung, einer 9er Kassette mit Schimano 105 Schaltung auf der SRAM DualDrive II 3-Gang Nabenschaltung. Ich habe das Rad vor 9 Jahren mit der serienmäßigen 9 Gang Shimano 105 Kettenschaltung gekauft, die Entfaltung genügte mir nach einiger Zeit aber nicht mehr, so rüstete ich auch die DualDrive Schaltung um und bekam damit deutlich mehr Bandbreite, zudem kann ich die 3-Gruppengänge an der Nabe auch im Stand schalten, was bei Umwerfern am Kettenblatt nicht geht, zudem hätte ich keine Befestigungsmöglichkeit für ihn.

Liegerad Toxy ZR Vorderrad 20" mit dem neuen Schwalbe Durano Plus Reifen

Hier habe ich nun schon den neuen Schwalbe Durano Plus auf das Vorderrad montiert, mit stolzen 2.611gr ist das Vorderrad nicht gerade leicht, ein Tribut an die Nabenschaltung.

Der ebenfalls fummelige Einbau des Rads in die Gabel erfordert wieder viel Fingerspitzengefühl, gelingt aber natürlich.

Und so sieht nun das Endergebnis aus:

Toxi ZR Tiefflieger Liegerad, neu bereift und neues Federbein

nach 9 Jahren kommen die ersten Mängel, das bisherige Luftdruck-Federbein war defekt, die Reifen zeigten Risse

Nach 9 Jahren immer noch ein Hingucker und neben dem Rennrad und den anderen Rädern soll der Tiefflieger auch wieder Kilometer machen.

 

Da bist Du aber platt, eine Luftpumpe sollte man dabei haben

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Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich meinen letzten Reifenschaden hatte, es muss schon sehr lange her sein und das ist gut so.

An meinem Liegerad habe ich gerade einen Reifenschaden, aber eben nicht unterwegs die Reifen sind rissig und werden ersetzt. Geht einem unterwegs die Luft aus und man hat weder Flickzeug/Ersatzschlauch, Werkzeug noch Luftpumpe dabei, ist das einfach nur dumm gelaufen.

Ich kam heute in so eine Situation. War mit meinem 2-Gang Urban-Bike unterwegs und sah auf der Strecke jemanden, der gerade das Vorderrad ausgebaut hatte und mit der Luftpumpe hantierte. Was tut man da als Passant, man hält natürlich an und bietet seine Hilfe an, so tat ich es dann auch.

Der Pannenradler hatte einen Ersatzschlauch dabei, dieser hatte jedoch ein Autoventil, während die beiden Schläuche am Rad das gängige französische Ventil hatten. Die mitgeführte Luftpumpe passte mehr oder weniger zu den französischen Ventilen, jedoch nicht zum Autoventil. Wir hantierten beide herum, drehten auch das Dichtungsgummi im Pumpenkopf um, es half nichts, die Pumpe war definitiv nur für französische Ventile ausgelegt und nicht umrüstbar.

Ich hatte leider kein Werkzeug und keine Luftpumpe dabei, denn an diesem 2-Gang Rad habe ich an den 24″ Rädern, bereift mit 40er Kojak Slicks, die Autoventile, es hätte also gut gepasst. Hätte, tat es aber nicht. Ich bin gerne minimalistisch unterwegs, nehme nicht mehr mit, als unbedingt nötig, doch daran sollte ich arbeiten.

Am Rennrad und Cyclocrosser habe ich eine jeweils kleine Satteltasche, mit Reifenhebern, einem Ersatzschlauch und einen kleinen Luftpumpe, die LED Lampe für Dunkelheit passt auch knapp hinein.

Die 40er Kojaks am 2-Gang Urban-Bike stufe ich als relativ pannensicher ein, so habe ich mir hier nie Gedanken um eine Reifenpanne gemacht und hatte daran auch niemals eine. Auf dem Liegerad hatte ich früher die als bekannt recht pannensicheren Schwalbe Marathon Racer, als die abgefahren, kamen sehr leichte Renn-Slicks drauf, die nun auch gerissen sind. Auf dem Liegerad hatte ich auch nie Werkzeug dabei, auch keine Luftpumpe, selbiges auf dem Fixie mit 28mm Rennreifen und auf dem 16″ Brompton Faltrad mit Schwalbe Marathon Racer Bereifung auch nicht, aber wenigstens eine Luftpumpe ist da fest dran.

Wie dem auch sei, ich habe nun den Impuls, mein Handeln zu überdenken, also sammelte ich gerade meine kleinen portablen Luftpumpen zusammen.

kompakte Luftpumpe für unterwegs

Links die große Topeak Pocket Rocket Master Blaster ist wohl meine älteste Luftpumpe dieser Bauform, damals vermutlich im Wert von etwa 25-30€, hatte sie früher mal im Rucksack dabei. Die Luftpumpe ist für Autoventile und die französischen geeignet, damit sicher auch für Dunlop, aber die Ventile habe ich seit vielen Jahren nicht mehr. Die Gummidichtung im Pumpenkopf wird ja nach Ventil  umgedreht, sehr praktisch, sie hätte dem Pannenradler heute helfen können.

Er hat sich dann abholen lassen, es ging nicht anders.

Die 2. Pumpe von links war mal eine Zugang/Geschenk von Fahrrad.de, Rose oder so, ich kann das heute nicht mehr genau sagen. Eine einfache kompakte Pumpe, im Wert von etwa 9€. Ich hörte nie zuvor von der Firme „Red“ und habe die Pumpe auch nie benutzt, sie eignet sich nur für Autoventile, kann am Kopf nicht umgestellt werden. Ich habe sie eben probeweise am 2-Gang Urban-Bike angesetzt und gepumpt, es funktioniert, so sollte ich sie vielleicht für dieses Rad vorsehen, habe sonst neben einem Tretroller kein anderes Rad mehr mit Autoventilen.

Die 3. Pumpe von Links ist meine Topeak Micro Pocket AL Master Blaster, sie schafft bis 11 bar, ist sehr kompakt und mit 65 gr auch leicht, ideal für das Rennrad. Die Pumpe hatte ich bisher am Rennrad dabei, nach einem Wechsel des Rennrad und dessen Pumpe fährt sie nun am Cyclocrosser mit. Die Pumpe kostet aktuell rund 30€, in der Carbon Version 10€ mehr.

Die letzte Pumpe, ganz rechts im Bild, ist die kleinste und auch die jüngste, ich kaufte sie erst kürzlich für knapp 35€ zu meinem Rennrad, sie fährt nun auf meinem Rennrad mit, war dort aber noch nicht im Einsatz.

Ihr seht, der Trend geht klar zu Zweitpumpe, oder auch weiteres, alles eben für seinen Zweck, es muss passen.

Mal im Ernst, meine älteste Pumpe genügt für alles, also ganz links im Bild, sie kann alle Ventile und hat mehr Hub als die ganz kleinen, ist dafür aber auch etwas größer und schwerer. Wer damit leben kann, dem empfehle ich diese wunderbare Pumpe gerne, ich bin seit vielen Jahren sehr damit zufrieden.

Fazit: nach diesem Kurzüberblick sollte ich irgendwann mal einen ausführlichen Test meiner Pumpen machen, sowie die Pumpen im Detail vorstellen.

Meine abschließende Bitte, macht es nicht wie ich, also zumindest zeitweise, fahrt nicht ohne Pumpe und etwas Werkzeug los, irgendwann ereilt einen einen Panne.

In diesem Sinne, im genug Luft im reifen behalten…

 

Federbein Defekt am Toxy ZR Liegerad

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Tja, dumm gelaufen. Mein Liegerad setzte etwas Staub an, um ehrlich zu sein, etwas viel Staub und Straßenschmutz von den letzten Ausfahrten kamen hinzu.

Im letzten Jahr fuhr ich das Rad nicht, in diesem auch noch nicht, schuld daran ist meine Begeisterung für Rennräder, aber auch das Fixie. Nun ja, Interessen verlagern sich, es war auch mal mehr Tretroller und andere Dinge, Hauptsache die Bewegung macht Spaß.

Toxy ZR Tieflieger von rechts

Mein alter Renner, ein Toxy ZR Tieflieger Liegerad, flitzt auf 2×20″ Rädchen, hier im Bild das noch das ursprüngliche mechanische Federbein mit Öldruckdämpfer. 2007 habe ich das Rad gekauft, sehr lange ist’s her, über viele Jahre mein meistgefahrenes Rad, später kamen andere hinzu. Mein Tieflieger genießt inzwischen fast schon den verdienten Ruhestand, aber er soll auch wieder ein paar Kilometer bekommen.

Das erste Federbein hielt leider nicht lange, recht schnell verlor der Dämpfer Öl, so tauschte ich es nach 1-2 Jahren gegen das jetzige KindShock RR1 A5 Luftdruck Federbein aus und war bisher sehr damit zufrieden. Den Luftdruck in der Druckkammer wählte ich sehr hoch, da ich wenig Federung bevorzuge und das Rad natürlich nur auf Asphalt bewege. Damals fuhr ich noch den Schwalbe Marathon Racer Tourenreifen, inzwischen aber Hochdruck-Slicks (Ultremo ZX).

Luftdruck-Federbein Defekt

Ich hoffe es lag nicht am hohen Luftdruck im Federbein, dass es nun quasi explodiert ist.

Wie das Bild zeigt, wurde die Verschraubung herausgedrückt und der Kolben „ausgeworfen“. Zu hoch war der Luftdruck sicher nicht, ich habe ihn auch über die Jahre hinweg nie angepasst, nach der erfolgten Grundeinstellung verlor das Federbein keinen Druck und arbeitet zuverlässig.

Luftdruck-Federbein zerlegt

Ausgebaut wirkt das Federbein unbeschadet, es müsste doch zu reparieren sein…

Luftdruck-Dämpfer Kolben

Alle Dichtungen sind unbeschadet und gut gefettet, auch das Gewinde an der Schraubkappe wirkt noch recht intakt, ist nur an einer Stelle etwas schadhaft.

Luftdruck-Federbein Druckkammer

Die Druckkammer ist tadellos, so beschließe ich, es zu versuchen und baue das Federbein wieder zusammen. Durch die strammen Dichtungen dreht sich die Schraubkappe auf dem Kolben nur recht schwergängig, dennoch gelingt es mir, sie handfest mit der Druckkammer zu verschrauben.

Montiert sieht das Federbein wieder einwandfrei aus und ich beginne die Druckkammer mit der Dämpfer-Luftpumpe vorsichtigt aufzublasen. Weit komme ich leider nicht, gerade einmal 2 bar verträgt das Federbein, dann drückt es die Schraubkappe wieder heraus und den Kolben dazu, so wird das leider nichts, denn auf 5-6 bar müsste ich schon wieder kommen.

Ich gebe auf, Ersatz muss her. Bei Toxy, wo ich damals auch dieses 150mm Federbein bezogen habe, wird es noch geführt, für 148,- EUR, Versandkosten eingeschlossen. Viel weniger habe ich damals sicher auch nicht bezahlt, schon das mechanische Federelement mit Schraubenfeder kostet dort 88,- EUR mit Versandkosten.

Bei der elektrischen Bucht (eBay) finde ich vergleichbare mechanische Federbeine für unter 20,- EUR und ein vergleichbares Luftdruck-Federbein für knapp unter 60,- EUR, Versand inklusive, jedoch mit langem Transport aus Spanien. Letzteres sprach mich an, inzwischen ist das Federbei auch auf dem Versandweg, so bin ich gespannt, wann es geliefert wird.

Es eilt ja nicht, denn die Reifen am Tieflieger müssen auch ausgetauscht werden, sie sind rissig, doch dazu später mehr…

Probleme, nichts als Probleme, aber so ist das mit einem alten Fuhrpark, irgendwas ist immer.


 

Gestern habe ich das neue Federbein aus Spanien erhalten, viel schneller als vom Händler angekündigt, ich bin sehr zufrieden.

Luftdruck-Federbein für mein Toxy ZR Tieflieger Liegerad, links das alte defekte, rechts das neue

Links im Bild das bisherige alte Luftdruck-Federbein mit einstellbarer Zug- und Druckstufe, ein KindShock RR1 A5 mit 150mm, rechts das neue KindShock RE A5 mit ebenfalls 150mm, jedoch ohne regelbare Zug- und Druckstufe.

Der Einbau war ebenso einfach wie der Ausbau, ich steckte die Distanzhülsen nach gleichem Muster wie beim alten Federbein um, also asymmetrisch, damit das Federbein gestreckt gerade arbeiten an, denn die Ausnahmen am Rahmen und an der Schwinge sind leicht seitlich versetzt.

Ich bestückte das Federbein in der Federkammer mit einem Druck von 5,5 bar, dieser sollte für den Anfang genügen. Nachdem ich das Federbein eingebaut hatte und das Rad nach dem Reifenwechsel montiert hatte, setze ich mich auf das Rad und wippte kräftig. Der Federweg passt gut, so habe ich bei statischer Belastung, also auf dem Rad sitzend, knapp 1/3 Einführung, was genug Spielraum positiv wie auch negativ bietet. Nach einer Probefahrt wird sich zeigen, ob ich den Luftdruck minimal erhöhe.

Im Hinblick auf die fehlende Zug- und Druckstufeneinstellung kann ich im Stand keinen Unterschied erkennen, auch nicht wenn ich flott auf dem Rad wippe, so groß kann der Effekt also nicht sein. Es war leider kein anderes günstiges Federbein zu bekommen und ich denke es erfüllt seinen Zweck vollkommen. Mein Liegerad ist quasi im Ruhestand und wird nicht mehr viel gefahren, ich wende mich heute mehr dem Rennrad und Fixie zu. Dennoch, abgeben oder ausschlachten möchte ich den Tieflieger auch nicht, mein Herz hängt daran. Es ist zwar alt und hat keinen großen Wert mehr, aber der ideelle Wert ist noch da und ich fahre es immer wieder gerne, reicht das Grinsen im Gesicht von Ohrläppchen zu Ohrläppchen, die Perspektive in dieser tiefen Sitzposition ist unvergleichlich.

Andererseits, vergleichen mit heutigen Maßstäben, ist das Rad sehr schwer und relativ träge, im öffentlichen Verehr fühle ich mich damit auch nicht wirklich wohl, so fahre ich es eigentlich nur auf gut asphaltierten Rad-/Feldwegen im ländlichen Raum. Hier habe ich dann aber wieder das Problem mit den Hunden, denn auf den tiefen Flitzen springen sie alle an, ich habe das bei keinem anderen Rad. Nun ja, wo Licht ist, da ist auch Schatten.

Dennoch, ein ganz tolles Rad, aber das sind Liegeräder ohnehin. Ich hatte zuvor ein mittelhohes Tourenrad, ein HP Grasshopper, es vermittelte nicht ansatzweise die Fahrfreude, die ich heute auf meinem Toxi ZR genieße.

Langer Rede kurzer Sinn, der Tieflieger ist nun wieder einsatzbereit und das ist gut so, alle Schäden sind behoben, Kette und Ritzen tun es noch etwas, haben ja nicht mehr viel Laufleistung, aber die vielen Jahre und Kilometer merkt man ihnen auch deutlich an.

Toxi ZR Tiefflieger Liegerad, neu bereift und neues Federbein

nach 9 Jahren kommen die ersten Mängel, das bisherige Luftdruck-Federbein war defekt, die Reifen zeigten Risse

 

Holz-Rahmen Fahrrad, ein Hingucker

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Na wenn das kein Hingucker ist…

Beim Einkauf sah ich gestern dieses hübsche Rad vor dem Laden. Der Rahmen ist aus Schicht-Leimholz und schön verarbeitet, ein richtig hübsches Rad. Das geschwungene „Oberrohr“ und dessen Übergang in die Hinterbau Streben ist sehr hübsch und gekommt. Das Tretlager spricht mich nicht ganz an, der eingesetzte Keil stört etwas, insbesondere am Übergang zum „Unterrohr“, der Absatz stört die sonst so harmonischen Linien das Rads.

Was nun die Ausstattung des Rads angeht, also Kurbel, Laufräder, Schaltung, Bremsen, Lenker und Vorbau, es ist stimmig, aber nicht mein Geschmack, ich hätte auf die Züge verzichtet, auf eine 2-Gang Automatik-Nabe mit Rücktritt gesetzt, oder gar auf ein Fixie.

Nee wirklich, ein tolles Rad, eine super Idee, mal was ganz anderes. Irgendwo im Achiv habe ich noch Bilder von einem Holz-Fahrrad von der Spezialradmesse Germersheim, ist schon Jahre her, vielleicht krame ich die Bilder mal wieder heraus.

Noch eins, unabhängig vom Fahrrad selbst, die Sicherung am Vorderrad ist nicht zur Nachahmung empfohlen, so stelle ich ein Rad niemals ab.

Easypath Radwege in den Niederlanden, auch beheizt, so wird’s gemacht

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Habe ich eigentlich schon über den Radverkehr in den Niederlanden berichtet? Ich glaube nicht…

Meine Vorliebe für die Niederlande lässt sich kaum verbergen, ich bin sehr gerne dort, genieße Land und Leute, wie auch die Radkultur und das Tretrollern, Liegeräder und Lastenräder. Tief beeindruckt bin ich von der Qualität der Radwege und Schutzstreifen auf den Straßen. Radverkehr ist Alltag und ganz selbstverständlich, überall akzeptiert und praktiziert. Für mich persönlich ist das großartig, denn im Alltag kann ich als Langstreckenpendler nicht wirklich Gebrauch vom Fahrrad machen, sie bedeuten für mich Freizeit, Sport, ebenso die Tretroller.

In meiner Mittelhessischen Heimat ärgert es mich, wenn ich auf Radwege gezwungen werde, die für ungefederte Räder mit schmalen Hochdruckreifen quasi unbefahrbar sind. Aufbrücke, Schlaglöcher und Bordsteine gehören nicht auf einen Radweg und so etwas gibt es in den Niederlanden auch nicht. Hier sehe ich mich zeitweise gezwungen die Benutzungspflicht des Radwegs zu ignorieren, insbesondere mit dem Rennrad und Fixie. In den Niederlanden war das bisher nie nötig, die Radwege sind von sehr guter Qualität, ausreichend breit, gut befestigt, eben und in Sonderfällen sogar beheizt!

Ja man glaubt es kaum, sogar beheizte Radwege gibt es, Easypath Thermopath, beispielsweise, wissentlich habe ich jedoch noch keinen befahren, halte mich allerdings auch nicht im Winter in den Niederlanden auf.

Die Firma Easypath hat auf deren Website viele Beispiele, wie Radwege angelegt oder modernisiert werden können, hier sollten sich deutsche Verkehrsplaner Anregungen holen und diese dann auch umsetzen. Es müssen ja keine beheizten Radwege sein, wobei das für die Radschnellwege sicherlich sinnvoller wäre und die Verkehrssicherheit der Pendler deutlich erhöhen würde. Diese Systeme gibt es sogar passiv, sie speichern dann die Sonnenenergie, bzw. deren Wärmestrahlung, eine clevere Idee.

Übrigens, das Bild des Beitrags entstand auf einer Straße zwischen Brouwersdam und Renesse. Es handelt sich dabei um eine „Landstraße“, eine der Anbindungen von Renesse. Wie leicht erkennbar ist, gibt es beidseitig sehr breite Schutzstreifen für den Radverkehr und fast keine Fahrspur für den Autoverkehr.

Zugegeben, ein extremes Beispiel, aber möglich ist es. Andernorts sind die Schutzstreifen deutlich schmaler, aber dennoch ausreichend. Was aber viel wichtiger ist, die Schutzstreifen sind nicht nur da, sie werden auch angenommen und respektiert, eben das fehlt in Deutschland leider.

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So sieht eine normale Landstraße aus, warum geht das in Deutschland nicht?

HydeMyBell – Garmin-Halterung mit Klingel

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Am Rad werden gerne die Garmin Radcomputer benutzt, so auch von mir, derzeit mit dem EDGE 25.

Rennrad Cockpit Ausgangszustand

An sich ist der Radcomputer selbst egal, denn die Halterungen dafür unterscheiden sich nicht. Ich habe bisher den EDGE 25 mit der kleinen Halterung und deren Gummibändern am Lenker befestigt, nicht am Ausleger vor dem Vorbau, wie man das gewöhnlich macht.

Da ich auch eine Klingel am Rennrad habe, deren Platzierung mir aber nicht wirklich gefällt, suchte ich nach Lösungen. Die LED Lampe habe ich hier nur für das Bild angesteckt, sonst steckt sie in der kleinen Satteltasche, um sie nötigenfalls „an Bord“ zu haben.

Hyde My Bell ist mit dabei aufgefallen, eine Aero Halterung für den Garmin vor dem Vorbau, unter dem Garmin Radcomputer hängt dann die Klingel, fast versteckt.

Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht mehr erinnern, wo ich diese Halterung gekauft habe, der Preis dürfte um etwa 15-18€ gelegen haben. Nach einigen Monaten Test am Rad, bin ich sehr mit der Halterung zufrieden.

HideMyBell Garmin-Halterung am Cockpit

Die Montage der Halterung ist denkbar einfach, mit er kleinen Inbusschraube wird die Schelle an den Lenker geschraubt und die Halterung ausgerichtet, dafür ist kein handwerkliches Geschick erforderlich.

Auch hier im Bild habe ich die Lampe beispielhaft wieder angesteckt, sonst befindet sie sich nur in der Dämmerung am Lenker, ich führe sie in der kleinen Satteltasche neben dem Bordwerkzeug und Ersatzschlauch mit.

Der Garmin 25 sitz gut und sicher in der Halterung, die ja nun nicht von Garmin stammt, mit diesen aber kompatibel ist. Die Klingel unter der Halterung ist gut erreichbar, da ich nicht besonders viel gebrauch davon mache, kann ich damit leben, die Hand vom Lenker zu nehmen, um die Klingel erreichen zu können. Ersatzweise kann die Hand auch am Lenker verbleiben, muss dann aber nach innen wandern, um mit einem ausgestreckten Finger die Klingel erreichen zu können.

Vielleicht ist die Halterung für Dich interessant, schaue Sie Dir mal an, sie ist kein großer Invest.

 

 

Speichenbruch am Cyclocrosser beseitigt

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Meinen Cyclocrosser fahre ich eher bei schlechter Witterung und im Winter, da möchte ich mein „gutes“ Carbon Rennrad schonen.

Vor geraumer Zeit fiel mir bei der Wäsche des Crossers eine defekte Speiche am Hinterrad auf, sie brach mit einem hellen „pling“ bei Berührung am Nippel ab.

Speiche1

Ich schraube allerhand selbst, mit der Speiche wollte ich mich aber nicht befassen, so brachte ich das Laufrad zu meinem örtlichen Händler in Rabenau, der Firma Dr Duc. Bianchi führt Dr Duc zwar nicht, aber für die Werkstatt sollte das dennoch kein Problem sein und so war das dann auch. Am Folgetag konnte ich das Laufrad wieder abholen, 12€ kostete die Reparatur, ich rundete sehr gerne auf 15€ für den prompten Service auf.

Leider war nur eine passende silberne Speicher am Lager, was mich aber nicht weiter stört, denn es wurde bereits vom Vorbesitzer des Rads eine Speiche ersetzt, auch silber, im Kontakt zu den sonst schwarzen Speichen. Bianchi Reparto Corse, der Hersteller der Laufräder, hatte jedoch bereits weiße Speichen eingefügt, so stören die beiden silbernen nun auch nicht. Nötigenfalls könnte ich sie lackieren, verzichte aber darauf.

Cyclocrosser Hinterrad Speichenbruch beseitigt

Ich baute nun das reparierte Laufrad wieder ein, prüfte den schlagfreien Rundlauf und schon was mein Crosser wieder einsatzbereit.

Cyclocrosser wieder einsatzbereit, Speichenbruch beseitigt

Inzwischen habe ich auch mit dem Crosser wieder etwas Strecke gemacht und bin sehr zufrieden mit der Reparatur, so kann der Herbst und Winter kommen, wenn die Straßen wieder nass und rutschig werden, ich die griffigeren Reifen und die kleinen Steckschutzbleche schätze.

 

Spurcycle Klingel, edel und massiv, die muss man haben !

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„Palim“ oder eben ohne „Palim“, so manche Klingel ist nicht nur günstig, sie klingt auch so. Was tun? Die gängigen Klingeln sprechen mich nicht wirklich an, ich sehe sie eher als Notlösung an, damit man eben eine Klingel am Lenker hat, aber was kann man für 4-6€ auch mehr erwarten.

Der nachfolgender Bilderblock zeigt die Umverpackung der Klingen von allen Seiten, ich habe sie über den Schindelhauer Webshop bezogen, zum stolzen Preis von 59,- EUR, in der schwarzen Variante, die silberne kostet 55,- EUR.

Die unteren Bilder zeigen die einfach Montage am Lenker, mittels Stahlband. Hierfür wird das Stahlband mit zwei Fingern um den Lenker gedrückt, je nach Durchmesser des Lenkers ist hier das passende Stahlband zu wählen, zum Lieferumfang gehören beide.

Nachdem nun das Stahhlband um den Lenker gedrückt wurde, wird es leider etwas fummelig, wenn man keinen Helfer zu Hand hat, denn nun setzt man den „Käfig“ der Klingel mit der Gummi-Schonauflage über das Stahlband und schieb die Zugplatte ein. In die Zugplatte werden die beiden Enden des Haltebands eingeführt und nach außen gedrückt, so rutschen sie nicht mehr heraus.

Jetzt folgt die „Hochzeit“, wie man im Automobilbau sagen würde, die Vereinigung der Schallglocke mit dem Unterbau. Die Schallglocke wird mit einer Inbusschraube auf den Unterbau und dessen Gummilager aufgesetzt und mit der Zugplatte des Haltebands verschraubt, fertig und benutzungsfähig ist diese wunderschöne Klingel.

Man muss den Klang gehört haben, er ist ungeschreiblich schön, satt und hell, sanft ausklingend.

Die Klingel fasziniert mich, so habe ich mir gleich noch zwei weitere bestellt, diese jedoch deutlich günstiger, via eBay Kleinanzeigen zu jeweils 20,- EUR nebst Versandkosten. Sie haben leider nicht die schöne Umverpackung und entsprechen wohl der ursprünglich Crowdfounding Spurcycle Klingel, während Schindelhauer möglicherweise eine „gebrandete“ leicht abgewandelte Klingel fertigen lässt.

So oder so, ich kann die Klingel uneingeschränkt empfehlen, ein wunderbares Stück, stilvoll und nützlich.

 

 

 

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